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Schweiz billigt Teilumstellungen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Wie der Ständerat hat nun auch der Nationalrat der Schweiz im Frühjahr 2007 einer Aufweichung der Gesamtbetrieblichkeit im Biolandbau zugestimmt. Der Verband Bio Suisse hätte es vorgezogen, wenn es in der Schweiz auch in Zukunft nur ein Bio gegeben hätte. Die Aufweichung der Gesamtbetrieblichkeit im Biolandbau ist ein Schlag ins Gesicht für alle seriösen Biobauern. Teilumstellungen entsprechen weder dem Interesse der Konsumenten, der Öffentlichkeit, der Umwelt noch dem Handel. Sie können einzig aus betriebswirtschaftlichen Gründen für einzelne Bauern interessant sein, bedeuten aber für die ganz grosse Mehrheit einen gewichtigen Nachteil. Denn eine Teilöffnung der Gesamtbetrieblichkeit beeinträchtigt die Glaubwürdigkeit des gesamten Biolandbaus.


Bio Suisse versteht den Betrieb als ganzheitlichen Organismus, der alle  Bewirtschaftungsmassnahmen mit einbezieht. Dem sektoriellen, auf einzelne Parzellen oder Betriebszweige beschränkten Biolandbau fehlt dieser ganzheitliche Ansatz. Der Nationalrat hat dem sektoriellen Biolandbau zugestimmt und damit die Haltung des Ständerates vom Dezember 2006 bestätigt. Dieser Entscheid hat bei bio Suisse sowie bei den Konsumentinnen und Konsumenten viel Entrüstung und Unverständnis ausgelöst.


Bio Suisse als private Labelgeberin wird an der Gesamtbetrieblichkeit festhalten und ihre Richtlinien diesbezüglich keinesfalls aufweichen. Nicht mehr „Bio“, sondern die Knospe garantieren eine gesamtbetriebliche Bewirtschaftung.


 

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