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Schweiz: Bauernverbandspräsident will "Bio-light"

von Redaktion (Kommentare: 0)


Mit einem Ausbau von "Bio-light" will Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter den Anbau von Bio-Getreide fördern. Bio-Ackerbau und konventionelle Dauerkulturen sollen zukünftig nebeneinander im gleichen Betrieb möglich sein. "Es war schon jetzt möglich, dass Obst und Reben biologisch produziert werden, und der Rest nicht," sagte Walter. Neu sollen auf den Vorschlag des Bundesrates hin zwei Varianten möglich werden: "Die erste Variante ist, dass Dauerkulturen wie Obst  und Reben biologisch bewirtschaftet werden, der Rest nicht. Neu soll es aber auch umgekehrt möglich werden, dass zum Beispiel der Ackerbau biologisch bewirtschaftet wird, aber der Rest wie beispielsweise die Dauerkulturen nicht", erläuterte Walter.

 

Bio-Suisse Präsidentin Regina Fuhrer ist allerdings skeptisch: "Bio-Landbau ist ein Entscheid, wie man Landwirtschaft betreiben will", sagte sie. Die Glaubwürdigkeit stehe auf dem Spiel sowie der Grundgedanke, wie Bio-Landbau funktioniere. Eine Kontrolle sei in der Praxis nicht umsetzbar, da beispielsweise schwierig nachzuvollziehen ist, welche Produkte für welche der Kulturen gebraucht wurden. Zudem findet Fuhrer es gegenüber den Konsumenten sehr problematisch, ein "Bio-Light" einzuführen.

 

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