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Salmonellen in Bio-Pfeffer und Bio-Sprosssen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das Österreichische Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen warnt vor Salmonellen in Pfeffer aus "kontrolliertem biologischen Landbau". Es handelt sich um das Gewürz mit der Bezeichnung: Pfeffer weiss gemahlen kbA Weitere Deklaration: aus kontrolliert biologischem Landbau Beschreibung: Braune Schachteln aus Karton mit Sichtfenster zu je 6 Einzelpackungen aus Karton, darin farblos verschweißter Kunststoffsack; mit Etikett. Loskennzeichnung: FT311182, Inhalt: 6 x 35 g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 17/05/2006, Deklaration u.a.: Sonnentor GmbH, A-3910 Sprögnitz, Herkunftsland des Pfeffers: SRI LANKA.

Das Produkt wurde als gesundheitsschädlich im Sinne des Lebensmittelgesetzes beurteilt. Das Ministerium warnt vor dem Verzehr dieses Produktes und hat die Lebensmittelaufsicht der österreichischen Bundesländer angewiesen, noch in Verkehr befindliche Produkte sofort zu beschlagnahmen.

Der österreichische Hersteller Sonnentor verschickte an seine Kunden eine offizielle Information über die Salmonellen Problematik und beruft sich dabei auf das firmeninterne Qualitätssicherungssystem. Danach waren die Untersuchungen auf Salmonellen negativ, während Proben, die die staatliche Lebensmittelaufsichtsbehörde laufend ziehe, ein positives Resultat ergeben haben. Sonnentor möchte keine Unsicherheiten zulassen und ruft beide Produkte mit den Chargenbezeichnungen FT311182 Bio-Pfeffer weiß gemahlen (Rückruf seit 30.6.04) und FT04042204 Bio-Pfeffer weiß ganz (Rückruf seit 19.7.04) zurück. In beiden Fällen ist der gleiche Ursprung und Lieferant betroffen. Weiter heißt es im Schreiben: "Wie wir an Hand der unterschiedlichen Ergebnisse feststellen müssen, ist das Salmonellenproblem sehr punktuell und nicht in allen Packungen vorhanden - deshalb auch die Entscheidung zu diesem Schritt. Wir wollen keinesfalls, dass jemand zu Schaden kommt, noch dass ein punktuell auftretendes Problem unsere gesamt Sonnentor-Qualitätsarbeit in Frage stellt."

Wegen einer Kontamination mit Salmonellen hat die britische Food Standards Agency (FSA) landesweit vor dem Verzehr von Sprossengemüse des Herstellers Aconbury Sprouts in Pontrilas gewarnt. Der größte britische Hersteller von biologisch produzierten Sprossengemüsen hat bestimmte Chargen ihrer Alfalfa-Sprossen zurückgerufen. Die Produkte werden insbesondere in Bio-Läden, auf Märkte und in kleineren Obst - und Gemüsegeschäften verkauft. Da Sprossengemüse häufig in Salaten oder auch auf Sandwichs roh verzehrt werden, besteht nach Ansicht der FSA Infektionsgefahr mit Salmonellen.

Aconbury geht von einem Einzelfall aus, hat aber alle Luzerne-Sprossen vorsorglich aus dem Handel zurückgerufen. Andere Aconbury Produkte seine nicht betroffen, hieß es in einer Pressemeldung. Das Unternehmen führt die Kontamination auf verunreinigtes Saatgut zurück und verneint einen Zusammenhang mit der eigenen Produktion. Man sei zurzeit auf der Suche nach neuen Saatgutlieferanten und werde die Produktion erst wieder aufnehmen, wenn alle Kontrollen zufriedenstellend verlaufen seien, wozu in Zukunft auch eine Endkontrolle vor Auslieferung gehören werde, versprach der Hersteller. (02.08.04)

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