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Sächsische Öko-Verarbeiter zunehmend im Geschäft

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Absatz von Bioprodukten sächsischer Verarbeitungsunternehmen ist von ca. neun Millionen Euro im Jahr 2001 auf rund 14 Millionen Euro im Jahre 2003
geklettert. Das entspricht einer jährlichen Zunahme von etwa 25 Prozent. "Damit hat sich der Trend der letzten Jahre fortgesetzt", so Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath auf der BioFach 2004. 1997 hatte der Umsatz noch bei weniger als 4 Millionen Euro gelegen. Ein großer Teil der heimischen Öko-Produkte wird derzeit außerhalb Sachsens verkauft. Zunehmend erfreuen sich Bioprodukte aber auch bei den Sachsen steigender Beliebtheit, das ergab eine Umfrage des Leipziger Marktforschungsinstitutes im Auftrag des Ministeriums. Danach kauft jeder zweite Sachse - zumindest gelegentlich Ökoprodukte. Wie Flath sagte, werde der Freistaat auch weiter die Verarbeitung und Vermarktung von Bioprodukten unterstützen.

Derzeit gibt es in Sachsen etwa 135 Betriebe der Ernährungswirtschaft, die Ökowaren herstellen. Die meisten haben eine Parallelproduktion zum einen nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und zum anderen nach ihrer
herkömmlichen Herstellungsweise streng getrennt durch unterschiedliche Produktionsanlagen oder Produktionszeiten. Sachsen nimmt damit unter den neuen Bundesländern eine Spitzenposition ein, liegt aber immer noch unter dem Durchschnitt westdeutscher Länder. Besonders positiv ist die Entwicklung in Dresden: Mittlerweile gibt es in der Landeshauptstadt neun Lieferdienste für ökologische Produkte, sieben Ökobäcker, drei Fleischereien, fünf Gaststätten mit Bio-Kost und acht Naturkostgeschäfte.
http://www.smul.sachsen.de (17.03.04)

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