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Sächsische Bio-Landwirtschaft wächst

von Redaktion (Kommentare: 0)


In Sachsen ist die Bio-Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr 2006 um 11,4 % auf 25.053 Hektar ausgedehnt worden. Damit werden 2,8 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes biologisch bewirtschaftet. Die Zahl der Erzeugerbetriebe stieg um sechs % auf 296. Der Öko-Anteil an allen Landwirtschaftsbetrieben erreichte 3,7 %.

 

94 % der Betriebe mit zusammen 97 % der Flächen haben sich einem der Anbauverbände angeschlossen. Rund 30 % der Flächen sind Grünland und 68 % Ackerland. Dies geht aus dem Sächsischen Agrarbericht 2006 hervor.

 

Der Anbau von Feldgemüse wurde in Sachsen um weitere 117 Hektar (plus 3 %) ausgedehnt. Industriegemüse für die Frostung steht in Sachsen traditionell im Vordergrund. So wurde der Anbau von Gemüseerbsen auf 500 Hektar erweitert. Seit 2004 verursachen bodenbürtige Pilze erhebliche Ausfälle im Erbsenanbau. Die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft hat inzwischen Empfehlungen zur Fruchtfolgegestaltung erarbeitet, ein Biotest zur Prognose des Erkrankungsrisikos auf konkreten Schlägen ist in der Entwicklung.

 

Auch der Anbau von Buschbohnen wurde 2006 erneut erheblich ausgedehnt – die Flächen haben sich zum Vorjahr auf 130 Hektar verdoppelt. Industriemöhren haben mit fünf Hektar nur eine geringe Anbaubedeutung. Für den Lebensmitteleinzelhandel werden frische Speisezwiebeln auf mittlerweile 30 Hektar erzeugt. 2004 waren es erst 19 Hektar.

Der Bio-Anteil an der Gesamtgemüseanbaufläche stieg auf 15,5 %.

 

Obst wurde 2006 auf 458 Hektar erzeugt. Dies entspricht 8 - 9 % der gesamten Obstbauflächen Sachsens. Die Bio-Obstbaubetriebe verfügen im Schnitt über 30 Hektar, landesweit verfügen alle Obstbaubetriebe aber über durchschnittlich 80 Hektar.

Der Apfel ist mit 316 Hektar die wichtigste Kultur, allerdings werden nur 15 % der Flächen für Tafelobst verwendet. 240 Hektar sind mit resistenten Sorten bepflanzt, die vor allem für die Verarbeitungsindustrie bestimmt sind. Die Sauerkirschen-Fläche ist durch Rodungen auf 70 Hektar geschrumpft, der Anbau von Süßkirschen wurde aber auf 16 Hektar verdoppelt.


Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 14.09.2007

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