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Sachsens Bio-Markt wächst

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bio-Produkte sind bei den Sachsen im Kommen. "Dieser Trend ist besonders seit dem Ausbruch der Rinderkrankheit BSE und der Verbreitung der Maul- und Klauenseuche bei Schweinen zu beobachten", sagt Uta Viertel von der Verbraucherzentrale in Leipzig.

Die Palette der Erzeugnisse reicht vom Fleisch über Käse, Backwaren und Kräutergetränke bis hin zu Knabbergebäck oder Eis und Pralinen. Schwerpunkte sind Getreide und Kartoffeln sowie die industrielle Gemüseerzeugung. Das Stadtgut Görlitz bewirtschaftet bundesweit die größten Bio- Obstanbauflächen. Auf 106 Hektar wachsen dort Süß- und Sauerkirschen, Äpfel und Beerenobst. Selbst ein Bio-Weingut hat Sachsen zu bieten.

Wurden vor drei Jahren im Freistaat 18693 Hektar biologisch bewirtschaftet, sind es nunmehr 22180 Hektar. "Das sind nur 2,45 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Sachsen. Der Freistaat liegt damit bundesweit auf den hinteren Rängen", so Kornelie Blumenschein, Geschäftsführerin des Anbauverbandes "Gäa Vereinigung Ökologischer Landbau". In den letzten Jahren wuchs die ökologische Anbaufläche zwischen 8 und 10 Prozent. Die Zahl der Ökobetriebe stieg von 254 im Jahr 2002 auf 292 im Vorjahr. Die meisten Öko-Landwirte haben sich zu Erzeugergemeinschaften zusammengeschlossen, um ihre Produkte besser zu vermarkten. 80 bis 90 % der Bio-Produktion werden überregional an den Kunden gebracht. Der Rest wird direkt in Sachsen abgesetzt oder für den regionalen Verbrauch verarbeitet. Hauptabsatzgebiete sind die großen Städte.

Bio ist nach Ansicht von Gäa-Sprecherin Swantje Kohlmeyer auch in Hotellerie und Gastronomie sowie in der der Kindergarten- und Schulspeisung im Kommen - wenn auch vorerst noch in kleinem Umfang. (24.06.05)

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