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Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung bleiben brisant - 2. Forum Bio-Getreidebranche stellt Lösungsansätze vor

von Redaktion (Kommentare: 0)


Auf dem zweiten "Forum Bio-Getreidebranche" haben die Vertreter der Wertschöpfungskette Getreide - Mühlenprodukte - Brot - Müsli und der Öko-Anbauverbände - gemeinsam die Chancen und Möglichkeiten von Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung in diesem Marktbereich erörtert. Software und konkrete Lösungen wurden vorgestellt.

Insgesamt 20 Teilnehmer zog es auf Grund der Brisanz des Themas und der Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch ins Tagungszentrum Loheland bei Fulda. Die Veranstaltung Ende April war Teil des Projektes "Kommunikationsnetzwerke", das 2004 im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau initiiert wurde.

Die am 1. Januar 2005 in Kraft getretene EU-Verordnung 178/2002 zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln stellt besonders Erzeuger und Verarbeiter vor neue Herausforderungen. "Handel und Endkunden erwarten heute mehr Transparenz", meinte Dr. Burkhard Schaer, Geschäftsführer des Marktforschungs- und Marketingberatungsunternehmens ECOZEPT. "Daher ist der Datentransfer quer über alle Ebenen der Wertschöpfungskette unverzichtbar geworden." Im Laufe der Veranstaltung hatten die Marktakteure Gelegenheit, sich mit neuen informationstechnischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen: Die Softwarepakete organicXML, BioStockManager und Flowweb wurden vorgestellt und diskutiert.

Bereits beim ersten "Forum Bio-Getreidebranche" im vergangenen November stand die Rückverfolgbarkeit von Bio-Produkten im Mittelpunkt der Diskussionen. Die mit der Durch-führung der Veranstaltungsreihe beauftragten Partner - ECOZEPT, die Unternehmensberatung Synergie und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) - haben das Thema in Loheland erneut aufgegriffen, um weitere Lösungsansätze und Erfahrungsberichte zu präsentieren. Einblick in die Praxis gewährten die Rubin Mühle GmbH und die Prima Vera Naturkost GmbH: Sie stellten anschaulich ihre Rückverfolgbarkeits- und Qualitätssicherungssysteme im betrieblichen Ablauf vor.

Das Projekt "Kommunikationsnetzwerke" hat die Aufgabe, Kommunikation und Kooperation in der Bio-Getreidebranche zu verbessern und so die Vermarktung von Bio-Produkten anzu-kurbeln. Auf Grund der neuen rechtlichen Regelungen ist der Bedarf daran nach Ansicht der Teilnehmer deutlich gewachsen. Die Aussicht auf eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im kommenden Herbst wurde daher mit großem Interesse aufgenommen. Weitere Informationen über bisherige und künftige Veranstaltungen sind unter der Telefonnummer 08161/14 82 11 erhältlich.
(25.5.2005)

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