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Rottaler Fruchtsaft eG setzt auf Bio

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Rottaler Fruchtsaft eG setzt bei der langfristigen Sicherung des Produktionsstandorts der Rottaler Fruchtsaft GmbH & Co. KG auf die bio-Zertifizierung ihrer Anbauflächen. Nach einer Zusage des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums ist auch die Möglichkeit einer Teil-Zertifizierung für die Obsterzeuger gegeben.

Sowohl die Genossenschaftsvertreter Josef Kümmerle und Hans-Joachim Birzer als auch Rottaler GmbH-Geschäftsführer Thomas Leverenz und Schönmoser appellierten an die Obstbauern, diesen Weg mitzugehen. Es sei für sie eine Chance, höhere Preise zu erzielen. Unternehmenssprecher Leverenz bezifferte den Marktpreis für die diesjährige Kampagne pro Kilo konventionell erzeugten Obstes auf vier bis fünf Cent und sagte eine mögliche Verdoppelung voraus. Der Geschäftsführer ist überzeugt, dass der angelieferte Rohstoff schon jetzt zu weit über 90 % Bio-Obst sei, nur ohne Zertifikat.

Man müsse allergrößten Wert darauf legen, ab 2010 mit einem hohen Anteil Bio-Obst rechnen zu können, so der Unternehmenssprecher, der nicht verschwieg, dass die GmbH auch für das jüngste Geschäftsjahr einen Minus-Betrag erwirtschaftet hatte. Für die Genossenschaft forderte Josef Kümmerle, dass neben Bio- auch weiterhin konventionelles Obst angeliefert werden kann. Wichtigstes Ziel sei die Sicherung des Standortes Rotthalmünster als Zentrum regionaler Fruchtsaftproduktion sowie den Erhalt der Streuobstwiesen.

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