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Risiken bei Bio-Fleisch?

von Redaktion (Kommentare: 0)


Mit krebserregenden Nitrofuranen verseuchtes Bio-Freiland-Geflügel ist in den letzten Monaten in britischen Supermärkten verkauft worden, meldet die britische "Food Standards Agency" (FSA). Betroffen sind sowohl ganze Hähnchen als auch Geflügelteile. Bis zu 23 Tonnen der Produkte wurden unter den Markennamen Moy Park, Tesco, Waitrose und Morrisons verkauft. Die Hähnchen stammen laut "FSA" aus Freilandhaltung von einer Farm in Nordirland und wurden über den Lebensmittelverarbeiter "Moy Park" in Großbritannien Nitrofurane wirken antibiotisch und dürfen in der EU seit vielen Jahren nicht mehr als Tierarzneimittel bei lebensmittelliefernden Tieren verwendet werden, da sie als krebserregend eingestuft wurden.

Niederländische Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen machten auf mögliche Nachteile der Freilandhaltung von Schweinen aufmerksam. Offensichtlich bietet diese insbesondere im Ökolandbau bevorzugte Haltungsform dem Parasiten "Toxoplasma gondii" geeignete Bedingungen für die Verbreitung. Für ihre Studie untersuchten sie Blutproben von Schlachtschweinen aus konventioneller Stallhaltung und alternativer Freilandhaltung auf Antikörper gegen Toxoplasmen. Während bei keinem der 621 Schweine von 30 konventionell in Ställen gehaltenen Schweinen Antikörper gegen Toxoplasmen gefunden wurden, zeigten 2,9 % der Blutproben von im Freiland gemästeten Schweinen einen positiven Befund. Betroffen waren 13 von 33 Alternativhaltungen (39 %). (16.11.04)

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