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Regionalvermarktung ökologisch sinnvoll

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bei fast gleichgebliebenem Verbrauch hat sich der Transportaufwand für Lebensmittel in den letzten 20 Jahren annähernd verdoppelt und macht rund 40 % des Straßengüterverkehrs aus. Auch Bio-Lebensmittel sind fast gleichauf, berichtet die ZMP.

An der TU München wurde jetzt untersucht, wie Regionalvermarktung zur Reduzierung der Umweltbelastung beitragen kann. Auf der Basis eines Einheitswarenkorbs, zusammengestellt nach dem durchschnittlichen Pro-Kopf- Verbrauch an Lebensmitteln, wurde regional mit überregional, konventionell mit Bio verglichen. Als Beispiel für die regionale Bio-Variante diente das schwäbische Unternehmen Feneberg, mit seiner Marke "Von hier". Die durchschnittliche Entfernung zwischen den rund 300 Vertrags-Erzeugern und dem Verbraucher liegt hier nur bei 40 km und folglich ist die Öko-Bilanz besonders günstig; die Umweltbelastung um gut die Hälfte bis zwei Drittel geringer als im durchschnittlichen Lebensmitteleinzelhandel. Allein durch den geringeren Verkehr können jährlich 35 Euro pro Person eingespart werden. Hier zeigen sich besondere Potenziale des Öko-Landbaus und der regionalen Vermarktung, wie sie beispielsweise in der Schweiz bereits genutzt werden.
http://www.bioring-allgaeu.de (17.12.03)

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