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Pestizidrückstände in Salat gefunden

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hat bei stichprobenartigen Kontrollen von Salat besorgniserregende Überschreitungen entdeckt. Auf fünf der sieben getesteten Salate wurden Pestizidrückstände nachgewiesen. Ein Testergebnis überschritt den gesetzlich erlaubten Höchstwert. Bei einem österreichischen Kopfsalat wurde ein Pestizidcocktail von vier verschiedenen Wirkstoffen nachgewiesen. Einer davon überschritt sogar die akute Referenzdosis (ArfD). Das bedeutet, dass für Kleinkinder bereits beim einmaligen Verzehr eine gesundheitsschädliche Wirkung nicht auszuschließen ist. Der gesetzliche Höchstwert wurde dabei aber eingehalten.

 

Bei einem österreichischen Mix-Salat wurden ebenfalls vier verschiedene Pestizide nachgewiesen, einer dieser Wirkstoffe überschritt den gesetzlichen Höchstwert um mehr als das Vierfache. „Bei der Salatproduktion kommt es in der kalten Jahreszeit durch die Witterung oft zu erhöhtem Krankheitsdruck. Um dem entgegen zu wirken, werden oftmals mehr Pestizide eingesetzt. Dazu kommt, dass sich Pestizide zu dieser Jahreszeit langsamer abbauen“, erklärt Kernegger die Gründe für die Pestizidbelastung.

 

GLOBAL 2000 empfiehlt daher vor allem im Herbst und Winter saisonales Biogemüse wie etwa Chinakohl, Kraut, Endivien, Karotten, Sellerie, Lauch, Pastinaken und Zuckerhut zu kaufen. Nur Biogemüse ist garantiert frei von Pestizidrückständen.

 

Erfreulicher ist das Testergebnis der acht getesteten Paprika aus Spanien, Griechenland, Holland und Österreich. Auf fünf der acht getesteten Proben wurden keine Pestizide nachgewiesen. Drei Paprikaproben wiesen jeweils Rückstände von einem Pestizid weit unter dem gesetzlichen Höchstwert auf.

 

 

 

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