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Pestizide in konventionellen Erdbeeren - Greenpeace warnt erneut

von Redaktion (Kommentare: 0)


Auch in diesem Jahr warnt Greenpeace wieder vor importierten Früh-Erdbeeren aus Spanien und Marokko. Zwar seien die Grenzwert-Überschreitungen bei Früh-Erdbeeren im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen, jedoch nicht der hohe Anteil mehrfacher Belastungen. Auf schädliche Pestizidrückstände untersucht wurden Erdbeeren der sieben größten deutschen Handelsketten (Metro, Spar, Rewe, Aldi, Lidl, Tengelmann und Edeka/Karstadt). Bei 14 von 22 Proben seien gesundheitlich bedenkliche Mehrfachbelastungen mit bis zu fünf verschiedenen Pestiziden gleichzeitig gefunden worden. Zwei Proben hätten die Pestizid-Grenzwerte sogar überschritten, lediglich fünf seien ohne Rückstände gewesen.
Besonders schlechte Noten hat Greenpeace für spanische Erdbeeren von Kaufhof und Spar. "Diese Erdbeeren sind gesundheitlich bedenklich, und der Verkauf ist gesetzeswidrig", sagt Greenpeace-Experte Manfred Krautter. Gegen den Metro-Konzern habe man sogar Anzeige wegen wiederholten Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz erstattet. Greenpeace hatte bereits im vergangenen Jahr bessere Kontrollen gefordert.

Unser Tipp: Die frühen, importierten Erdbeeren meiden und erst die ab Mai erhältlichen heimischen Bio-Erdbeeren (Bild) kaufen. Sie wachsen ohne Chemie. Da es sich meist um alte Sorten handelt und die Früchte nicht mit Kunstdünger aufgepeppt werden, schmecken sie aromatischer. Wer nicht solange warten will, kann jetzt schon auf Bio-Erdbeeren aus der Mittelmeerregion zurückgreifen.
(06.04.04)

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