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Pestizide: Greenpeace warnt vor akut giftigen Trauben und Salat

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bei erneuten Untersuchungen von Obst und Gemüse hat Greenpeace extreme Belastungen mit akut giftigen Pestiziden gefunden. Für Kinder besteht schon beim einmaligem Verzehr dieser Lebensmittel die Gefahr von unmittelbaren Gesundheitsschäden. Von den untersuchten 576 Obst- und Gemüseproben aus dem Angebot der führenden deutschen und österreichischen Supermärkte überschreiten 2 % (12 Proben) die sogenannte Akute Referenzdosis. Bei Tafeltrauben aus konventionellem Anbau liegen sogar 9 % (sieben von 80 Proben) über diesem Alarm-Wert. Betroffen ist auch Kopfsalat. Gegen die Vorstände der verantwortlichen Supermarktketten hat Greenpeace Strafanzeige wegen der wiederholten Vermarktung gesundheitsgefährdender Lebensmittel erstattet .

 

"Isst ein zwölf Kilogramm schweres Kind nur zehn einzelne Beeren dieser stark belasteten Trauben, kann dies schon seine Gesundheit schädigen", sagt Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter. Greenpeace fordert von Unternehmen und Landesbehörden  wirksame  Kontrollen sowie Schutzmassnahmen um den Verkauf der gefährlichen Lebensmittel zu unterbinden. "Die beste Wahl beim Einkauf sind Bio-Lebensmittel, die in der Regel nicht belastet sind", erklärte Krautter weiter.

 

Die Pestizidbelastung der konventionell angebauten Ware aus Spanien, Italien und der Türkei übersteigt die Akute Referenzdosis (ARfD) bis zum Zweieinhalbfachen. Verkauft haben die Ware Edeka in Dortmund, Dresden und Frankfurt, Rewe in Berlin und München, Kaufhof in Berlin, Aldi in Köln, Karstadt in Dresden und Billa (Rewe Österreich) in Wien.

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