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Percy Schmeiser gegen Monsanto erfolgreich

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der kanadische Bio-Bauer Percy Schmeiser hat einen Sieg gegen den Chemie-Riesen Monsanto errungen. Dies berichtet die Tageszeitung Taz in Berlin. Wie Schmeiser mitteilte, hat das Unternehmen in einer außergerichtlichen Einigung am Mittwoch die Verantwortung für die Kontamination seiner Felder mit gentechnisch veränderten Raps übernommen und den entstandenen Schaden ersetzt. Monsanto bestätigte, dass es eine Einigung gegeben habe.

Schmeiser war weltweit bekannt geworden, als Monsanto ihn im Jahr 1998 beschuldigte, auf seinen Feldern gentechnisch veränderten Raps anzubauen, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen. Der Landwirt argumentierte, er habe niemals Monsanto-Raps gesät; vielmehr seien seine Felder durch Pollenflug von den Nachbarfeldern kontaminiert worden. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit entschied das oberste kanadische Gericht 2004, dass Monsantos Patent rechtmäßig ist und der Konzern damit der Eigentümer von Schmeisers Ernte sei. Die Schadenersatzforderungen von Monsanto wies das Gericht damals zurück, weil dieser keine Vorteile aus den Gen-Pflanzen gezogen habe.

Schmeiser wertet die erfolgte außergerichtliche Einigung mit Monsanto auch insofern als Erfolg, dass er davon ausgeht, dass auch andere Landwirte im Falle einer gentechnischen Verunreinigung Schadensersatz vom Hersteller eines gentechnischen Saatguts einfordern können.  
http://www.taz.de:80/1/zukunft/umwelt/artikel/1/monsanto-zahlt-schadenersatz/?src=HL&cHash=a376633c53

 

Homepage von Percy Schmeiser:

http://www.percyschmeiser.com:80/

 

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