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Papiertüten aus Apfelrückständen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die auf Biorecycling spezialisierte Ecoapple Südtirol Alto-Adige Srl baut in Bronzolo bei Bozen ein zusätzliches Werk zur Aufbereitung von Apfelrückständen.

 

Ausgangspunkt ist ein Verfahren zur künstlichen Trocknung von Apfelschalen, bei dem die Zucker - und Zelluloseanteile (50 und 70 %) unverändert bleiben. Das daraus gewonnene Mehl wird u.a zu Ökopapier verarbeitet, vor allem aber bei der Herstellung von Einkaufstüten für französische Biolebensmittel- und Modeläden verwendet.

 

Alberto Volcan, Hauptgeschäftsführer und Mitgesellschafter von Ecoapple, erklärte: "Durch die Neuinvestition werden wir den Umsatz bis 2008 auf vier Mio. Euro vervierfachen. Wir verarbeiten im Jahr rund 50.000 Tonnen Abfälle aus der Fruchtsaftherstellung. Allein in den Südtiroler Verarbeitungsbetrieben fallen jährlich 40.000 Tonnen und im gesamten EU-Raum über 500.000 Tonnen an".

 

Der 65-jährige Ingenieur und Inhaber eines Patentes für Kunststoffrecycling denkt bereits weiter. Mit seiner neu gegründeten "Ecopixy" wendet er sich mit koloriertem Bioleder an die Modemacher. Ein weiterer Anwendungsbereich sind isolierende Baustoffe, die aus Apfelmehl, Kartoffeln, Milch und einem hochresistenten biologischen Kleber gefertigt sind.

 

30.08.2007

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