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OrganicXseeds fasst in Bulgarien Fuß

von Redaktion (Kommentare: 0)


Gemäss EG-Öko-Verordnung müssen alle EU-Mitgliedstaaten sicherstellen, dass eine Datenbank zum Nachweis von biologischem Saat- und Pflanzgut eingerichtet ist. Kürzlich hat die bulgarische Regierung entschieden, zu diesem Zweck die nutzerfreundliche, gemeinsam von FiBL Schweiz und FiBL Deutschland aufgebaute Internetdatenbank organicXseeds zu nutzen.

 

Neben der Schweiz, Belgien, Deutschland, Luxemburg und Grossbritannien ist Bulgarien das sechste Land, das die Datenbank organicXseeds als offizielles Instrument für die Darstellung von verfügbarem biologischem Saatgut und Vermehrungsmaterial nutzt. Dazu wurde die Datenbank um eine kyrillische Version ergänzt. Insgesamt beinhaltet organicXseeds etwa 10.000 verschiedene Saatgutprodukte und hat zirka 1000 Zugriffe in der Woche.

 

Die Benutzung von organicXseeds ist für Landwirte und Anbauer, die in der Online-Datenbank nach verfügbarem Ökosaatgut Ausschau halten, kostenfrei. Züchter und Saatgutanbieter zahlen eine fixe jährliche Gebühr, um ihr gesamtes Biosaatgutangebot in die Datenbank einzustellen.

 

In den kommenden Monaten wird die bulgarische Version der organicXseeds mit Informationen zum Angebot an biologischem Saatgut, Saatkartoffeln und vegetativem Vermehrungsmaterial gefüllt. Damit haben dann sowohl die Anbauer als auch Züchter und Saatgutanbieter volle Transparenz – eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des ökologischen Saatgutmarktes in diesem Land.

 

Biokontrollstellen und zuständige Behörden können, wenn kein Saatgut in Bioqualität verfügbar ist, Ausnahmegenehmigungen für nicht-ökologisch produziertes Saatgut gewähren. Die Grundlage dafür ist der Nachweis der Nichtverfügbarkeit über die Datenbank.

 

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