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Olympiade 2004: Aus für Bio-Produkte

von Redaktion (Kommentare: 0)


Produkte aus ökologischem Anbau hatten bei der Sportlerversorgung im olympischen Dorf keine Chance. Bereits mehrere Jahre vor Beginn der Olympischen Spiele hatten griechische Biobauern, ihre Verbände sowie Bioläden erfolglos versucht, die nationalen Olympia-Veranstalter von einem Einsatz regionaler und ökologisch produzierter Lebensmittel zur Sportlerversorgung im Olympischen Dorf zu überzeugen. Zu den Vorschlägen gehörte u.a. ein "Bio-Büfett" mit griechischen Produkten, hieß es aus der Biokontrollstelle DIO in Athen. Die Ausschreibungen waren bereits jedoch gelaufen und alle Versorgungsdienstleistungen wurden dabei an große Anbieter wie beispielsweise McDonald´s vergeben; aus "Kostengründen", wie es von Seiten des Nationalen Olympischen Komitees Griechenlands hieß.

Auch der Bioladen-Betreiber Stamos Manginas hatte im Vorfeld von Olympia die Lieferung von Bioprodukten in das Olympische Dorf angeboten. Sei Geschäft mit dem Namen "Green Post" liegt in unmittelbarer Nähe des Olympischen Dorfes. Trotz eines zehnprozentigen "Olympia-Rabattes" konnte er in den letzten Wochen jedoch keine erhöhte Nachfrage von Sportlern oder Touristen feststellen. Stamos Manginas: "Ich habe keine Ahnung ob es Bioprodukte in der Kantine im Olympischen Dorf gibt." Möglicherweise konnten Sportler Bio-Essen als "Spezial-Diät" bei den Veranstaltern beantragen, vermutet man bei DIO. Athleten und Touristen konnten sich während der Spiele in Bioläden, kleineren Bio-Abteilungen in Supermärkten, per Lieferservice (Green Farm - Bild) und einzelnen Gaststätten mit Bio-Lebensmitteln versorgen. (08.09.04)

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