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Österreich: Zersplitterten Bio-Verbände formieren sich neu

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die EU-Osterweiterung scheint einen längst überfälligen Prozess in Gang zu bringen. Die auf 19 Verbände und drei Dachorganisationen zersplitterten 14.000 Biobauern in Österreich plus 4000 bisher nicht organisierte Bio-Landwirte formieren sich auf einer gemeinsamen Plattform. Der neu zu gründende Verein "Bio Austria" wird ein gemeinsames Biogütesiegel als Erkennungszeichen für die Konsumenten haben. Gemeinsam wollen die Bio-Bauern die Herausforderungen der Ost-Öffnung, in Bezug auf Wettbewerb und Exportchancen bewältigen.

"Zehn Prozent Biobauern, die vier Prozent Marktanteil haben, sollten miteinander und nicht gegeneinander auftreten", so Josef Amerstorfer, Obmann der Interessengemeinschaft Biolandbau mit 1000 Mitgliedern. Diese ist einer der drei Dachverbände; neben Bio Ernte Austria mit 12.000 Bauern und der Arge Bio-Landbau mit 1000 Mitgliedern.

Bis Sommer sollen alle Organisationen die Grundsatzbeschlüsse für den neuen Verein gefasst haben. Im Herbst wird die Struktur eingerichtet und ab Januar 2005 soll "Bio Austria" die Arbeit aufnehmen.

Für die Werbung wird mit der Agrarmarkt Austria (AMA) kooperiert. "Die Werbung muss kantiger werden", sagt Amerstorfer. Nach Ansicht der Bio-Baueren hat die AMA bisher den Unterschied von Bio-Ware zu konventionellen Produkten nach Ansicht der Bio-Bauern nicht eindeutig genug herausgestrichen. (30.04.04)

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