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Österreich: LEH starke Konkurrenz für Bio-Supermärkte

von Redaktion (Kommentare: 0)


Um die rund 30 österreichischen Bio-Supermärkte, die mit ehrgeizigen Expansionsplänen starteten, ist es ruhig geworden. Experten erwarten einen starken Umbruch in der Branche.

 

Deutschlands zweitgrößter Bio-Supermarkt-Betreiber Basic wollte in Österreich zehn Läden eröffnen. Bis heute ist es allerdings bei zwei in Wien und Salzburg geblieben. Selbst diese sollen jetzt Mitbewerbern zur Übernahme angeboten worden sein, bisher haben sich jedoch keine Interessenten gefunden.

 

Der Biomarket-Gründer (acht Filialen) Alois Rosenberger hat sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Geschäft zurückgezogen. Neuer Geschäftsführer ist Jürgen Menz, Chef der AL Naturkost, Geldgeber ein deutsch-österreichisches Konsortium. Im September soll in Villach, im Frühjahr in Linz neu eröffnet werden.

 

Auch bei der Bio-Supermarktkette Livit findet eine Umbstrukturierung statt. Die Profitabilität der bestehenden fünf Filialen soll auf den Prüfstand. Livit will im Herbst 2008 in Wien die sechste Filiale eröffnen, von den ursprünglich bis 2009 geplanten 14 Outlets ist man also noch weit entfernt.

 

Bio-Pionier Stefan Maran hat nach jahrelangen Bemühungen offenbar einen Investor aus dem Großhandel gefunden, der ihn ab September bei der österreichweiten Expansion unterstützen soll.

 

Der konventionelle Handel dagegen profitiert vom Bio-Boom. Spar hat nach Angaben des Standard den Umsatz seiner 420 Natur-pur-Produkte im ersten Halbjahr um 39 % gesteigert, Rewe setzte mit Bio im Vorjahr mehr als 220 Mio. Euro, Hofer über 100 Mio. Euro um.

 


 

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