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Österreich: Fortschritte in Forschung und Vermarktung

von Redaktion (Kommentare: 0)


Schon lange spielen Forschung und Entwicklung auch in der Landwirtschaft eine große Rolle. Dass es sich dabei keineswegs nur um so kontroverse Themen wie die Gentechnik handeln muss, zeigt sich in Niederösterreich: Mit rund 290.000 Euro unterstützt das Land zwei Forschungsprojekte. Eines davon heißt "Grundlagen zur Züchtung, Vermehrung und Sorten-/Saatgutüberprüfung für den Biolandbau" der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft für die Jahre 2005 bis 2008.

Das Forschungsprojekt Biosaatgut und Sortenzüchtung soll hauptsächlich auf den Flächen niederösterreichischer Biobauern angelegt werden. Besonders im Biolandbau ist auf die standortangepasste Sortenauswahl und Bewirtschaftung zu achten. Durch die regionale Durchführung der Versuche sind für den Biolandbau in Niederösterreich langfristige positive Impulse zu erwarten. Die Ergebnisse des Projektes können aber auch zu einer Verbesserung der Wertschöpfung bei den Bio-Sorten-Züchtern, bei den Saatgut aufbereitenden Firmen und auch bei den Bio-Saatgut vermehrenden landwirtschaftlichen Betrieben Niederösterreichs beitragen.

Auch in der Bio-Vermarktung geht es im Nachbarland stetig voran.

Österreichische Demeter-Bauern haben sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen. Als erstes Produkt daraus gibt es Fleisch- und Wurstwaren in Demeterqualität, erzeugt von einem Fleischer im Waldviertel.
Ihr guter Geschmack entsteht nur durch naturbelassenes Fleisch, Salz, Kräuter und Gewürze. Es sind keine weiteren Zusatzstoffe wie Nitritpökelsalz oder Phosphat enthalten. Der Vertrieb erfolgt über den Naturkostfachhandel und Demeter Hofläden. (Bild: Vorstand, Aufsichtsräten und aktive Personen in der Genossenschaft)
(09.05.05)

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