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Österreich: Bio-Importe notwendig

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Nachfrage nach Bioprodukten am österreichischen Lebensmittelmarkt ist anhaltend stark. 2005 ist das Umsatzvolumen auf 500 Mio. Euro, der Biomarktanteil am Lebensmittelmarkt um ein Viertel gestiegen und beträgt 5 %.

 

Allein im letzten Jahr haben die österreichischen Konsumenten 100 Mio. Euro mehr für Bio-Lebensmittel ausgegeben. Bio-Austria spricht von Absatzmengenzuwächsen von über 10 %. Die 19.900 österreichischen Biobäuerinnen und Biobauern stoßen an die Grenzen ihrer Produktionskapazitäten. Engpässe gibt es bei Obst und Gemüse ebenso wie bei Fleisch, wo es 2005 beim Bio-Jungrind Produktions- und Vermarktungssteigerungen von 11 % gab. Für 2006 werden laut der ARGE Bio-Rind Nachfragesteigerungen von bis zu 20 % (rund 6.000 Bio-Rinder) erwartet.  Das Zurückgreifen auf Importware gilt jedoch beim Handel nicht als eine zufrieden stellende Lösung - denn die Konsumenten wünschen sich vorwiegend Bio-Qualität aus Österreich.

 

Dies zeigt auch der Erfolg der Biodirektvermarkter. Allein in Niederösterreich gibt es davon mittlerweile 600. Damit befindet sich ein Drittel der 1.800 österreichischen Biodirektvermarkter in Niederösterreich, und die Tendenz ist weiter steigend. Eine gute Übersicht über die Bio-Hofläden, Naturkostfachgeschäfte, Ab Hof Adressen, Bio-Zusteller, Biobäcker und -fleischer sowie über Urlaub am Biobauernhof und Biohotels bieten dabei die für jedes niederösterreichische Viertel speziell aufgelegten Bio-Genusskarten.

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