Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Ökolandbau ist gut für’s Klima

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Ökologische Landbau ist klimaschonender als die konventionelle Landwirtschaft schöpft aber seine Potenziale noch nicht aus. Dieses Fazit zieht der Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) nach seiner Herbsttagung 2007 in Berlin.

 

„Insgesamt ist der Ökolandbau ernergieeffizienter als die konventionelle Landwirtschaft.“ So Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen von der TU München. Deutlich zeigt sich dieser Unterschied bei der flächenbezogenen Betrachtung, Vorteile zeigen sich aber auch auf das Produkt bezogen. Das nachhaltige Anbausystem sorgt darüber hinaus für mehr Humus im Boden. Bei der Umstellung auf Öko-Landbau werden zehn Tonnen CO2  je Hektar zusätzlich gebunden. Auch kommt der Ökologische Landbau durch den Verzicht auf synthetisch hergestellten Dünger mit einem geringeren Energieeinsatz aus.

 

Offene Fragen gab es bei der Betrachtung von Teilbereichen der Produktionskette. Hier muss an vielen Stellen weiter geforscht werden. Mit den Ergebnissen könnten Bio-Betriebe ihre eigenen Abläufe unter dem Gesichtspunkt der Klimaverträglichkeit weiter optimieren.

In der Diskussion wurde deutlich, dass der verstärkte und geförderte Anbau nachwachsender Rohstoffe nur in Teilbereichen effizient ist. Die Politik wurde aufgefordert die politischen Steuerungsinstrumente so umzugestalten, dass Bodenschutz und Artenvielfalt nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

 

Mit den Methoden des Öko-Landbaus können innovative Anbauverfahren zur naturverträglichen und effizienten Energiezeugung umgesetzt werden.

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige