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Ökoland unter neuer Leitung

von Redaktion (Kommentare: 0)


Joachim Grunwald, Gründer der Ökoland GmbH Nord hat am 1. Januar 2007 die Geschäftsführung an die langjährigen Mitarbeiter Torsten Hoffmann und Patrik Müller übergeben. Die beiden neuen Geschäftsführer setzen weiterhin auf Qualität für den Fachhandel und kündigten eine Erweiterung des Sortiments an.

 

(Bild: Joachim Grunwald und Patrik Müller)

 

1997 hat Joachim Grunwald die Firma aus der ehemaligen Erzeugergemeinschaft Bioland GmbH Nord herausgelöst und die Marke Ökoland im Laufe der letzten zehn Jahre für SB-Wurstwaren, Konserven und Tiefkühlprodukte aufgebaut. Etwa 150 Produkte umfasst das Sortiment der Firma in Wunstorf, westlich von Hannover heute. Die Marke Ökoland ist dem Fachhandel vorbehalten, wie das neue Geschäftsführer-Duo bekräftigt. Patrik Müller und Torsten Hoffmann sind seit der Geburtsstunde des Unternehmens dabei, bzw. waren zuvor schon bei der Erzeugergemeinschaft aktiv. Müller hat sich ab 2001, parallel als Handelsvertreter für Ökoland in Süddeutschland selbständig gemacht und die Naturkost Agentur Patrik Müller gegründet (Lesen sie dazu unseren Bericht zu deren Umstrukturierung). Die beiden frischgebackenen Geschäftsführer haben also "Stallgeruch" und Joachim Grunwald (61) kann sich beruhigt in den Ruhestand zurückziehen. Er ist zufrieden mit der Nachfolgeregelung. Bis März 2007 begleitet er den Übergang noch aktiv, danach steht er der Firma weiterhin als Gesellschafter beratend zur Seite.

 

Ökoland soll noch stärker als Marke im Fachhandel in Erscheinung treten. Das ist das erklärte Ziel von Patrik Müller (Bild) und Torsten Hoffmann. Beide wollen die drei Kernsortimente SB-Wurstwaren, Konserven und Tiefkühl ausbauen und diversifizieren, aber auch neue Produktgruppen aufnehmen. „Nach dem Motto: „Gutes Essen – leicht gemacht!“ möchten wir gerne Lücken im Fachhandelssortiment füllen und dem Einzelhandel starke Artikel im stärker werdenden Wettbewerb bieten“, sagt Patrik Müller. Dabei kann er sich auch mehr vegetarische Produkte vorstellen, die bislang im Suppen- und TK-Sortiment schon sehr erfolgreich platziert sind. Die aktuellen Biovista-Auswertungen, die Ökoland einen Marktanteil von über 50 % bei SB-Wurstwaren bescheinigen sind jedoch ein Ansporn, auch in dieser Richtung intensiv weiterzumachen.

 

Als weitere Aufgaben für 2007 nennt Müller eine Qualitätskampagne, in der die Vorteile von Produkten ohne Nitritpökelsalz deutlich kommuniziert würden. Dass auch im Fachhandel vermehrt Produkte mit NPS auftauchten, sieht er kritisch, das schaffe Erklärungsbedarf.  Ausgesprochen wichtiges Thema für Ökoland sei die Fachhandelstreue: „Wir setzen ausschließlich auf die Naturkostgeschäfte, der LEH ist für uns kein Thema.“ Dazu gebe es einen Gesellschafterbeschluss, der im kommenden Jahr offensiv an Groß –und Einzelhandel kommuniziert werde.            

 

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