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Öko-Landbau in Sachsen-Anhalt

von Redaktion (Kommentare: 0)


Insgesamt bewirtschaften nach amtlichen Angaben im südlichen Teil von Sachsen-Anhalt (Burgenlandkreis) elf Betriebe rund 4000 Hektar ökologisch. Das sind 3,5 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche.    
 
Die ADG ist mit 1400 ha Anbaufläche der größte Bio-Produzent in der Region Starsiedel und verkauft ihre Waren über die Bio-Vermarktungszentrale nicht nur deutschlandweit. Auf 40 % der Felder wurde Körnermais gesät, auf 25 %  Winterweizen und Dinkel, 20 % nehmen in dieser Saison Sommergerste, Hafer, Ackerbohnen und Klee ein. Die Erträge liegen über den Erwartungen. Ein guter Grund für Produktionsmanager Christoph Foth auch nach Ablauf der fünfjährigen Bindungsfrist für die Förderung auf dem vor sieben Jahren eingeschlagenen Öko-Weg zu bleiben. Zusätzlich zu den 13 Beschäftigten hatte das Unternehmen jetzt 13 Saisonkräfte zur manuellen Unkrautbekämpfung eingestellt.

 

Im Öko-Betrieb von Johannes Mühlbach aus dem Döschwitzer Ortsteil Gladitz bearbeiten drei Personen gemeinsam mit etwa 20 Hackhelfern 125 ha. Der Landwirt vermarktet seine Bio-Produkte über den Naturland-Verband.

 

Auch die Rittergut Wengelsdorf GbR hat sich für ökologische Wirtschaftsweise entschieden. Auf den rund 330 Hektar - 280 Ackerland und 50 Grünland - werden Weizen, Roggen, Zuckerrüben, Hafer, Gerste und Luzerne angebaut und über Naturland verkauft. Fest angestellt sind dort der Diplom-Agraringenieur Dietmar Weniger und sein Sohn Michael. Mit weiteren 20 Personen sind Pflegeverträge über 30,5 ha Zuckerrübenfelder abgeschlossen.

 

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