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Öko-Fläche wächst langsamer

von Redaktion (Kommentare: 0)


In Deutschland ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche 2005 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf annähernd 782.500 Hektar gewachsen, berichtet die ZMP. Sie war damit um etwa 2 % größer als ein Jahr zuvor; von 2003 auf 2004 hatte es noch einen Zuwachs um 4,6 % gegeben. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe belief sich im vergangenen Jahr auf knapp 13.600. Die meisten Betriebe bewirtschafteten zwischen zehn und 20 ha. Mit anteilig 445.350 Hektar befand sich die größte Landfläche in Betrieben mit 100 und mehr Hektar. 

 

Der Bio-Anbau hat einen unterschiedlichen Stellenwert in den deutschen Regionen. Die größte Fläche befindet sich mit 131.430 Hektar in Brandenburg, das damit Bayern mit 127.700 Hektar auf den zweiten Platz verdrängte. An dritter Stelle liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einer Öko-Fläche von fast 109.900 Hektar. Platz vier belegt Baden-Württemberg mit gut 92.800 Hektar Öko-Fläche. Diese vier Bundesländer halten damit zusammen einen Anteil von annähernd 60 % des Öko-Anbaus in Deutschland.

 

Aber auch in Niedersachsen ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche im vergangenen Jahr wiederum angestiegen. Wie das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) mitteilte, wurden Ende 2005 in Niedersachsen mehr als 64.000 ha ökologisch bewirtschaftet. "Das sind rund 3800 ha bzw. 5 % mehr als Ende 2004" so Landwirtschaftsminister Ehlen anlässlich der Vorlage der aktuellen Zahlen. Zum Vergleich: vor fünf Jahren betrug die Öko-Fläche in Niedersachsen erst 43.000 ha. Ein Öko-Betrieb in Niedersachsen bewirtschaftet derzeit im Durchschnitt eine Fläche von 57 ha. Auch die Zahl der landwirtschaftlichen Öko-Betriebe ist im vergangenen Jahr um 40 auf nunmehr 1118 gestiegen. Mehr als 300 niedersächsische Öko-Betriebe vermarkten ihre Produkte über eigene Hofläden oder Bauernmärkte selbst. 

 

Der ökologische Landbau hat insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern große Bedeutung. Zusammen verfügten sie im vergangenen Jahr über knapp 346.270 ha Öko-Fläche, das entspricht 44 % des gesamten Öko-Areals in Deutschland. Der Anteil dieser Länder an den Bio-Betrieben erreichte 2005 dagegen mit 1900 nur 14 % der hiesigen Betriebe.

 

Von den ökologisch wirtschaftenden Flächen wurde 2005 mit 377.600 Hektar knapp die Hälfte als Ackerland genutzt. 395.700 ha entfielen auf Dauergrünland und auf 8970 ha wurden Dauerkulturen angebaut. 

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