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Obst und Gemüse weiterhin pestizidbelastet

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die im deutschen Handel angebotene konventionelle grüne Frische ist noch immer stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet, berichtet die Lebensmittel Praxis. Besonders viele und hohe Pestizidrückstände wurden 2007 in Tomaten, Kopfsalat, Erdbeeren und Äpfeln gefunden.

Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, lagen bei einigen Proben die Belastungen so hoch, dass selbst „bei einmaligem Verzehr gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen sind".

Über den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstmengen lagen bei Kopfsalat 10 %, bei Erdbeeren rund 3 % der Proben. Bei Äpfeln hätten sich die Überschreitungen der Höchstmengen im Vergleich zu 2004 auf 7,3 % halbiert. Relativ gut schnitten deutsche Äpfel ab, bei denen nur in 2,3 % die Höchstmenge an Pestiziden überschritten worden sei. Besonders betroffen waren Früchte aus Südamerika. Auch bei 80 % der kontrollierten Tomaten habe man Rückstände gefunden. Die meisten lagen aber unter den gesetzlichen Höchstwerten.

Die Zahl der Proben mit Überschreitung der Höchstmenge sei zwar im Vergleich zu 2004 leicht zurückgegangen. Gleichzeitig habe man aber auch weniger völlig unbelastete Produkte auf dem deutschen Markt gefunden.

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