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Neues Sozial & FairTrade Label

von Redaktion (Kommentare: 0)


Eine neue Initiative soll die sozialen und fairen Arbeits- und Produktionsbedingungen von Textilien und anderen Produkten weltweit verbessern helfen. Das Institut für Marktökologie (IMO), eines der prominentesten Zertifizierungsunternehmen im Bio-Bereich, bietet mit diesem neuen Programm erstmals ein einheitliches Zertifizierungs- und Kontrollsystem für Produkte, welche aus fairer und sozial verträglicher Produktion stammen.


Das System basiert auf verschiedenen grundlegenden Standards wie den ILO Konventionen, dem FLO Fairtrade Standard, SA 8000 und den IFOAM Sozial Kriterien. Alle kritischen Schritte in der Verarbeitungskette werden geprüft. Angelehnt an das Kontrollverfahren von Bio-Produkten wird eine Zertifizierung von verschiedensten Materialien und Produkten im Food- und Non-Food-Bereich ermöglicht. Dabei werden unterschiedliche Organisations- und Produktionsformen berücksichtigt, etwa die Auslagerung der Produktion an Dritte (Contract Production) sowie alle Arten von Kleinbauern Organisationen und Kooperativen. Zusätzliche Anreiz-Systeme fordern die Unternehmen zu einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und Handelskriterien auf. Ergänzt wird das Konzept durch die Möglichkeit einer unabhängigen externen Evaluation der Einhaltung von unternehmenseigenen Aussagen und Selbstverpflichtungen im Bereich sozialer Verantwortung.

 

Die neue Zertifizierung baut auf Transparenz; zu diesem Zweck wird ein Rating der
zertifizierten Betriebe, das die Einhaltung der Sozial- und FairTrade-Kriterien beschreibt, künftig auf der neuen Website www.fairforlife.net veröffentlicht. Das Programm wurde von der schweizerischen Bio-Stiftung entwickelt und wird durch das Institut für Marktökologie (IMO) international umgesetzt und überwacht.

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