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Neue regionale Bio-Molkerei

von Redaktion (Kommentare: 0)


Stetig sinkende Biomilch-Preise - auch wenn der Liter Biomilch meist immer noch mehr als 70 Cent kostet - sind existenzbedrohend für die Erzeuger. In Rheinland-Pfalz ist die Lage besonders schwierig. Dort liefern die Bio-Bauern an die Hochwald-Molkerei in Thalfang. Trotz langer Verhandlungen zwischen Bioland und der Molkerei gibt es bei Hochland keine Biomilch-Vollmilchschiene - wegen zu geringer Mengen.

Die Bauern müssen an die Hochwald-Molkerei liefern, die mittlerweile fast alle Molkereien im Umkreis bis ins Saarland übernommen hat, und erhalten keinen Biomilchzuschlag. Für einen Liter Biomilch bekommen sie dort knapp über 20 Cent, so viel wie die konventionellen Milchbauern - trotz höherer Kosten. Auch deshalb haben einige Biomilchbauern in Rheinland-Pfalz aufgehört. Nur ganz im Norden gibt es noch akzeptable Biomilch-Absatzwege.

Aus dieser Zwangslage heraus sind fünf Bauern aus RP und SR in die Offensive gegangen und richten unter Anleitung des "Bioland-Beratungsrings Brunhart Kehl" auf dem Hof von Bauer Wack in Mandelbachtal-Ommersheim bei Zweibrücken für rund 300.000 Euro eine Kleinmolkerei ein. Sie wird am 28. Oktober 2005 eröffnet und heißt Bliesgaumolkerei.

Die Molkerei wird Bio-Frischmilch, Bio-Frischkäse, Bio-Quark und Bio-Jogurt herstellen und regional im Saarland und im Süden von Rheinland-Pfalz bis etwa Mainz über Naturkosthändler vertreiben.

Umweltminister Stefan Mörsdorf wird die Bio-Molkerei am Freitag, 28. Oktober, um 14 Uhr, auf dem Eichelberger Hof der Familie Wack in Ommersheim offiziell eröffnen.
(28.10.05)

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