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Neue Studie: Naturkost in Großbritannien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Im Jahr 2003 gaben die Briten zum ersten Mal über 1 Mrd. Pfund (1,4 Mrd. Euro) für Bio-Lebensmittel aus. Das ergab eine Studie der Soil Association (britischer Verband für biologische Lebensmittel). Damit ist Großbritannien nach den USA und Deutschland der weltweit drittgrößte Markt für Bio-Nahrung geworden, mit einem Wachstum von jeweils 10 % in den vergangenen Jahren, so Soil Association-Direktor Patrick Holden.

Vor allem die großen Supermärkte profitieren von dem neuen Trend. Im Geschäftsjahr 2002/2003 entfielen 81 Prozent des Bio-Lebensmittelumsatzes auf die Einzelhandelsketten. Der konventionelle Lebensmittelmarkt in Großbritannien ist im Gegensatz zu den übrigen europäischen Staaten mit Eigenmarken gesättigt. Zudem ist die Gewinnspanne bei Ökoprodukten größer als bei konventionellen Lebensmitteln. Das Ausweichen auf Bioprodukte ermöglicht es den britischen Supermärkten, die höheren Margen abschöpfen zu können. So hat beispielsweise "Tesco" bereits 1.200 verschiedene Produkte im Programm, "Sainsbury" rund 1.000 und "Safeway" rund 500. Darüber hinaus hat "Tesco" sein Sortiment inzwischen mit Medikamenten und Naturkosmetikartikeln ergänzt. Neben Lebensmitteln und Getränken für den täglichen Bedarf können sich die Kunden auch mit Wein, Bier und Spirituosen aus kontrolliert biologischem Anbau versorgen. Besonders dieser Bereich boomt nach Angaben der Soil Association sehr stark.
(7.1.04)

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