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Neue FairTrade-Produkte

von Redaktion (Kommentare: 0)


Faire Produkte sind auf dem Vormarsch, und das macht sich auch beim Sortiment bemerkbar. Im Regal findet der aufmerksame Verbraucher neuerdings auch fair gehandelte Fußbälle, Wein und Blumen.

 

Im Vorfeld zur Fußball-Weltmeisterschaft sind fair gehandelte Fußbälle ein beliebtes Geschenk für Kinder und Erwachsene. Ein Großteil der Bälle wird in mühevoller Handarbeit in kleinen Nähbetrieben in Pakistan gefertigt. Etwa 700 Stiche braucht der erfahrene Arbeiter, um einen fair gehandelten Ball aus 32 Teilen zusammenzunähen. Der Faire Handel verhilft den erwachsenen Nähern und Näherinnen zu einer höheren und gerechteren Entlohung. Damit lassen sich neben den Produktionskosten auch die täglichen Lebenshaltungskosten der Familien decken. So können die Kinder zur Schule gehen und müssen nicht zur Sicherung des Familieneinkommens beitragen.

 

Ebenfalls neu im Regal sind fair gehandelte Weine aus Südafrika. Die im Herbst 2005 von der Verbraucher Initiative e.V. im Rahmen der Informationskampagne „fair feels good“ durchgeführte „Faire Weinprobe“ vermochte den Handel von der Qualität der Weine zu überzeugen. Neben Biolüske Supermarkt/Kochstudio haben verschiedene Händler, darunter beispielsweise Edeka Süd-West oder Budnikowski, die fair gehandelten Weine in ihr Sortiment aufgenommen. Sie werden nach den FairTrade-Richtlinien produziert und bestechen durch ihre einzigartige Qualität, denn die Produzenten vor Ort verzichten auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel oder gentechnisch veränderte Organismen. Der lateinische Sinnspruch „In vino veritas“ erhält so eine ganz neue Bedeutung. Ein Großteil der angebotenen Weine trägt das Bio-Siegel.

 

Damit sorgt der Faire Handel nicht nur für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in den benachteiligten Ländern der dritten Welt, sondern auch für einen umweltbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen. Der Faire Handel zahlt neben einem Mindestpreis, einer FairTrade-Prämie, auch einen Aufschlag für Produkte aus kontrolliert ökologischem Anbau.

 

Ebenso können sich Verbraucher und Verbraucherinnen beim Blumenkauf am FairTrade-Siegel orientieren. Erstmalig gibt es in ausgewählten Supermärkten, z.B. Kaiser’s Tengelmann, fair gehandelte Rosen zu kaufen. Die “Fairfleurs“ stammen aus Ostafrika und werden zur Zeit auf 13 Blumenfarmen mit insgesamt 20.000 Mitarbeitern angebaut. Der Faire Handel hilft hier vor allem den benachteiligten Bevölkerungsschichten in Ostafrika. Sie erhalten eine berufliche Chance mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen, und darüber hinaus ist gewährleistet, dass ihre Gesundheit nicht durch den Einsatz von Pestiziden belastet wird. Auch hier wird die festgelegte FairTrade-Prämie in verschiedene Projekte investiert, wie beispielsweise zur Anschaffung von Moskitonetzen und Trinkwasserfiltern oder die Gesundheitsaufklärung.

 

Jeder Verbraucher kann mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten einen wichtigen Beitrag gegen die Armut in der Welt leisten. FairTrade-Produkte gibt es mittlerweile in 24.000 Supermärkten, 800 Weltläden, zahlreichen Naturkostläden und über den Versandhandel. Mehr Informationen zum Fairen Handel und seinen Einkaufsstätten finden sie unter: www.fair-feels-good.de

 

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