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Neue Bio-Kunststoffe

von Redaktion (Kommentare: 0)


Im Vergleich zu herkömmlichen Kunststoffen spielt Bio-Plastik zwar heute zahlenmäßig noch keine Rolle, doch das soll sich ändern. Die Vermarktung der Biokunststoffe sei in der frühen Phase, erläutert European Bioplastics. Erst 50.000 Tonnen Biokunststoffe wurden im Vorjahr in Europa zu Tüten und Bechern gezogen.

 

Als einen „schlafenden Riesen“ bezeichnet Urs Hänggi, Chef der Münchner Firma Biomer, den Stoff, auf den er seine Hoffnungen setzt: PHA. Das Kürzel steht für Polyhydroxyalkanoat und ähnelt den Massen-Werkstoffen Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP). Bisher gebräuchliche Biokunststoffe wie die Polymilchsäure (PLA) werden bei 50 Grad Celsius weich, können daher nicht sterilisiert werden und scheiden für die heiße Abfüllung von Lebensmitteln aus. PHA dagegen ist hitzebeständig.

 

PHA wird von 10 % der Bodenorganismen auf natürliche Weise gebildet. Bakterien speichern Energie in Form von PHA für Hungersnöte. Damit die Organismen reichlich Kunststoff ansetzen, entziehen die Biotechniker ihnen Stickstoff und Phosphor. So können die Mikroben drei Kilogramm Zucker in ein Kilogramm Plastik umwandeln.

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