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Neue Absatzwege für Bio-Textilien

von Redaktion (Kommentare: 0)


Spreadshirt bedruckt Bio-Shirts. Insgesamt fünf Modelle der Marken Continental Clothing und American Apparel, hergestellt aus zertifiziert ökologischer Baumwolle, stehen ab Mitte April 2007 zum Gestalten, Kaufen und Verkaufen zur Verfügung. Zudem spendet Spreadshirt für jedes ökologische Shirt, das zwischen dem 16. April und dem 16. Mai 2007 verkauft wird, drei Euro an Earth Day International, eine renommierte Non-Profit-Organisation, die verschiedene ökologische Vorhaben betreut.

Einkaufleiterin Simone Lindemann: „Immer mehr Käufer fragen nach ökologischen Materialien. Mit fünf neuen Artikeln in verschiedenen Farben wollen wir ein Zeichen in unserer Branche setzen. Dabei war uns wichtig, bei der Trage-Qualität keine Kompromisse zu machen. Die neuen Shirts sind superweich und lassen sich praktisch nicht von anderen hochwertigen Modellen unterscheiden.“

 

Sunimar Ethical Clothing, Deutschlands erste Brand für Surf-/Skate-Shirts aus fair gehandelter Bio-Baumwolle, bringt die Sommer-Kollektion auf den Markt. Alle T-Shirts sind aus Bio-Baumwolle, die unter Fairtrade-Bedingungen produziert wurde. Die erste Kollektion ist ab sofort im Internet zu haben, der Vertrieb über den Einzelhandel läuft an. Immer mehr Firmen finden für Produkte aus fair gehandelter Bio-Baumwolle begeisterte Abnehmer. In den großen Einkaufsstraßen ist dieser Trend aber ebenso wenig angekommen wie in der deutschen Surf- und Skateboardszene. Sunimar will zumindest Letzteres ändern. „Unsere Shirts sind für den Endverbraucher nicht teurer, als die der etablierten Marken. Bei denen zahlt man eben den Namen, bei uns das Produkt“, sagt Homberg. Die Lieferanten sind sorgfältig ausgesucht, die Qualität der Ware ausgiebig getestet. Die T-Shirts werden in Wuppertal von einem mittelständischen Unternehmen mit Farben veredelt, die frei von toxischen Stoffen, Schwermetallen und gefährlichen Weichmachern sind.

 

In Österreich steigt C&A in neue Geschäftsfelder ein. Ab Herbst 2007 wird vorerst in 200 Filialen mit Bio-Mode gestartet. Hier wird mit ähnlichen Wachstumsraten wie bei Bio-Lebensmitteln gerechnet, wie Benedikt Lauck, C & A-Marketingchef für Österreich, den OÖN bestätigt. Bio-Nahrungsmittel haben sich mit dem kometenhaften Aufstieg von Ja!natürlich von Merkur/Billa etabliert und binnen kurzem 7 % des österreichischen Lebensmittelmarktes erobert. Für Bio-Mode wird ein ähnlicher Boom vorausgesagt. Anders als bei Bio-Lebensmitteln konnte noch niemand eine breite Marke etablieren.

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