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Naturland fordert ökologische Kriterien für Biogas

von Redaktion (Kommentare: 0)


Naturland fordert die Bundesregierung und die EU auf, die Produktion von Biogas an ökologische Kriterien zu knüpfen. Fehlentwicklungen der Vergangenheit, wie die Förderung von Maismonokulturen, müssen korrigiert werden. "Nimmt man die strengen Kriterien in der Lebensmittelproduktion als Grundlage, so dürfte Biogas die Vorsilbe "Bio" derzeit nicht verwenden", erläuterte Hans Hohenester, Präsidiumsvorsitzender von Naturland. Der Ökologische Landbau als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung sollte als Vorbild für die Rahmenbedingungen zur Biogas-Erzeugung gelten.

 

Naturland stellte sein Positionspapier zum Thema Biogas vor. Darin werden die Fehlentwicklungen der letzten Jahre zusammengefasst. Vermehrte Maismonokulturen mit negativen Auswirkungen auf Boden, Wasser und Artenvielfalt sowie die Verengung der Fruchtfolgen mit verstärktem Schädlingsdruck sind dabei Schwerpunkte.


Die Produktion von Biogas muss an den Richtlinien des Ökologischen Landbaus ausgerichtet werden, damit die grundsätzlich positive Entwicklung der Energiegewinnung aus Biomasse nicht in einer Sackgasse enden soll. Naturland fordert daher einen Bonus für Betriebe, die nach ökologischen Kriterien wirtschaften. Dazu gehören der Verzicht auf Pestizide und Agro- Gentechnik sowie ein Verbot des Grünlandumbruches. Es müsse eine ausgewogene  Fruchtfolge und eine ausgeglichene Humusbilanz vorliegen. Erneuerbare Energien sollen die Nahrungsmittelproduktion ergänzen und nicht verdrängen.

 

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