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Nachfrage nach Bio-Brot wuchs 2007 um 28 %

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Konsumenten in Deutschland haben 2007 deutlich mehr Brot aus biologischer Erzeugung gekauft. Die Käufe der Privathaushalte legten laut ZMP-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels um 28 % zu. Der Umsatz mit Bio-Brot erhöhte sich auf 252 Millionen Euro nach 198 Millionen Euro in 2006.

 

Der Umsatzanteil von Bio-Brot am gesamten Brotmarkt lag 2007 bei 7,7 % gegenüber 6,2 % im Vorjahr. 4,7 % der in Deutschland verkauften Brote wurden 2007 nach Bio-Richtlinien hergestellt, im Jahr davor betrug dieser Anteil 3,6 %.

 

Die Bäckereien einschließlich der Vorkassenzone verkauften 2007 die meisten Bio-Brote und steigerten ihren Anteil an den Einkaufsmengen auf 45 % (Vorjahr: 40 %), nachdem unter anderem auch größere (Filial-) Bäckereien Bio-Brote in ihr Angebot aufgenommen hatten.

Die verpackt angebotenen Bio-Brote in den Discountern hielten ihren Vermarktungsanteil von 23 % stabil. Im übrigen Lebensmitteleinzelhandel wurden 15 % (Vorjahr: 17 %) aller Bio-Brote verkauft. Der Anteil im Naturkosthandel sank von 12 auf 9 %. Der Direktabsatz kam wieder auf 4 % Marktanteil.

 

Für die Verbraucher war Bio-Brot 2007 etwas teurer als im Vorjahr, die höheren Rohstoffkosten spiegeln sich hier wider. Beim Bäcker kostete ein Kilogramm Roggenmischbrot 3,02 Euro (Vorjahr: 3,00 Euro); in Discountern lag der Kilopreis bei 1,36 Euro gegenüber 91 Cent im Vorjahr.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 7.2.2008

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