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Musterfarm für Biohähnchen eingeweiht

von Redaktion (Kommentare: 0)


Kürzlich wurde in Friedrichsruhe Dorf eine Musterfarm für Biohähnchen eingeweiht. 8000 Tiere werden hier aufgezogen und unterliegen bis zur Vermarktung strengen EU-Öko-Richtlinien. 1200 Quadratmeter mit Stroh ausgestreuter Stall und viereinhalb Hektar Auslauf stehen den Hähnchen zur Verfügung. Hinzu kommt noch ein "Wintergarten" - überdachte Außenflächen, wo das Geflügel an der frischen Luft sein kann. 70 Tage werden die langsam wachsenden Hähnchen der ISA-Rasse von zwei Mitarbeitern betreut, bevor sie auf den Markt kommen.

 

„Wir möchten mit diesem Hof den Verbrauchern veranschaulichen, dass die Tiere gesund aufwachsen“, sagt Armin Kremer. Bei der benachbarten "Mecklenburger Landpute" im  Severin werden seit Jahren gute Erfahrungen in der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Bioprodukten der Pute gesammelt. Die hier bereits etablierte Zusammenarbeit mit Babynahrungshersteller Hipp soll künftig um das Angebot von Biohähnchenfleisch bereichert werden.

 

„Uns geht es auch darum, Landwirten zu zeigen, dass es gelingt einen Standort nach den EU-Bio-Richtlinien wirtschaftlich zu gestalten“, betont Kremer. Der Geschäftsführer der Biogeflügel Mecklenburg GmbH weiß nur zu gut, wie schwer es ist, erfolgreich am Markt zu sein. Letzterer erstreckt sich über ganz Norddeutschland. Von Berlin bis Hamburg sollen Frischfleisch und Wurstwaren die Kunden erreichen. Im Mecklenburg sind die Produkte in den Filialen und an den Verkaufsständen der "Mecklenburger Landpute" erhältlich. Alle haben mittlerweile eine Bio-Ecke“, freut sich Kremer.

 

Weniger erfreut ist er über all die Stolpersteine, die beim Um- und Ausbau der von der LEAG Friedrichsruhe gekauften Ställe plötzlich im Weg lagen. Bauliche Auflagen, die nicht nachvollziehbar waren, eine bemerkenswerte Reserviertheit bei Banken - „wir haben uns mit  unserem Partner, der Freilandpute Fahrenzhausen, tüchtig durchboxen müssen“, erinnert sich der junge Unternehmer an die immerhin 350.000 Euro teure Investition. Kremer sieht die moderne Anlage gut aufgestellt.

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