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München: Großdemonstration gegen grüne Gentechnik

von Redaktion (Kommentare: 0)


Auf Initiative der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) und des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) gründete sich das "Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft". Neben BN, LVÖ und den Ökoanbauverbänden Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis haben sich bisher angeschlossen: der Landesbund für Vogelschutz, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern, der Deutsche Berufsimkerbund, der Landesverband Bayerischer Imker, die Verbraucherschutz-Initiative "Nahrungskette", die Interessensgemeinschaft Milchviehhalter Oberbayern und der Umweltbeauftragte der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Ziel des Bündnisses ist es, eine breite gesellschaftliche Allianz aufzubauen, um zu erreichen, dass Bayern weiterhin frei vom feldmäßigen Anbau genmanipulierter Pflanzen bleibt.

Klar und deutlich fordert das Bündnis die bayerische Staatsregierung auf, eine Kehrtwende in ihrer Position zur Gentechnik zu vollziehen. Obwohl die Mehrheit der bayerischen Verbraucher und Landwirte den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen eindeutig ablehne, versuche der Freistaat mit großem Aufwand, Landwirte und Verbraucher von den angeblichen Vorteilen der Agro-Gentechnik zu überzeugen. Die Landesregierung dürfe nicht länger für diese Kampagne öffentliche Gelder einsetzen sondern müsse endlich "das Notwendige unternehmen, damit Bayern frei von genmanipulierten Pflanzen und weiteren Organismen bleibt."
Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, hat das Bündnis für Samstag, den 31. Januar 2004 eine Großdemonstration in München geplant.
(8.1.04)

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