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Monsanto vorerst gescheitert

von Redaktion (Kommentare: 0)


Anfang Mai 2009 hat das Verwaltungsgericht Braunschweig per Eilentscheidung die Klage von Monsanto gegen das Anbauverbot für die Sorte MON 810 abgelehnt. Nach Ansicht des Gerichts genügen bereits Anhaltspunkte für eine Gefahrenlage. Nach aktuellen Studien sei außerdem davon auszugehen, dass sich die Genmais-Pollen deutlich weiter verbreiten können, als dies bisher angenommen wurde. Das Gericht betonte, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) habe die Risiken des Anbaus der Maissorte ausreichend ermittelt und ohne Willkür bewertet.

Gegen die Entscheidung kann der Konzern bei beim niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg Beschwerde einlegen. Monsanto vertritt den Standpunkt, gebe keine wissenschaftliche Beweise für die Gefährlichkeit des GVO-Maises und somit sei das Verbot willkürlich und widerspreche EU-Regeln. Das Verbot durch das BLV müsse sich auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse stützen, was aber nicht der Fall sei.


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