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Deutscher Molkereikongress 2009

von Redaktion (Kommentare: 0)


Über "Die Zukunft der Molkereibranche - Was folgt daraus für die Partner aus Lebensmitteleinzelhandel und Agrarwirtschaft?" wurde vor dem Hintergrund der krisenhaften Entwicklungen auch in der Milchwirtschaft auf dem Deutschen Molkereikongress Mitte Februar 2009 diskutiert.  Als einziger Vertreter von Bio-Molkereien nahm Barbara Scheitz, Geschäftsführerin der Andechser Molkerei Scheitz  zu "Bedeutung und Notwendigkeiten von Mittelstands-Molkereien im regionalen, nationalen und globalen Interessensgeflecht für die Gesamtgesellschaft" Stellung.

Barbara Scheitz forderte vom Lebensmitteleinzelhandel, der Milchwirtschaft und Politik die Mitarbeit und Akzeptanz für ein neues Milchpreissystem auf Basis der Leitlinien der UN-'Agenda 21' der UN-Konferenz von Rio de Janeiro. Diese gilt als 'Handlungsanweisung für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts mit der Vorgabe einer 'Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem'. Sie appellierte an alle Beteiligten der "Wertschöpfungskette Milchprodukte", zusammen mit Aganda-21-Wissenschaftlern und zuständigen Fachpolitikern sich umgehend mit dieser Idee zu befassen: denn die Einbindung und Abstimmung der Interessen der Milchwirtschaft der in die der Gesamtgesellschaft - Stichworte gaben dabei Klimaschutz und gesellschaftlich-soziale Notwendigkeiten - sei eine moralische Verpflichtung. 

Barbara Scheitz appellierte an die Politik, im Sinn aller Beteiligten eine souveräne Mediation zwischen allen beteiligten Interessensgruppen zu führen: "Vor allem, mutig die notwendigen politischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige, zukunftsfähige Milchwirtschaft zu setzen!"

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