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Mitgliederzuwachs beim Biokreis e.V.

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der 1979 gegründete Verband ist 2005 der viertgrößte Anbauverband Deutschlands mit knapp 600 Bauern in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Der seit Jahren bestehende Trend zu mehr Mitgliedern und höherer Anbaufläche ist auch im 26. Jahr seines Bestehens wieder klar erkennbar. Mit einem Zuwachs von 6 % bei den Mitgliedern und sogar über 10 % bei der Anbaufläche verweist der Biokreis e.V. die größeren Verbände auf die Plätze. (Bild: der Biokreis-Vorstand)

 

Grund für diese Entwicklung ist laut Sepp Brunnbauer (Bild) die hohe Kundenzufriedenheit beim Biokreis. Eine in 2005 vom Biokreis in Auftrag gegebene Studie bestätigt diese Aussage. „Wir haben laut Umfrage eine hohe Zufriedenheit bei unseren Mitgliedern. Gerade die Bereiche Beratung und Kommunikation werden von den Biokreismitgliedern geschätzt. Diese beiden Punkte sehen wir als äußerst wichtig in der Zusammenarbeit mit unseren Landwirten an“, so der Geschäftsführer. Manchmal ist so eine „Punktlandung“ in der Beratung gar nicht so einfach, müssen doch individuelle Lösungen für den Landwirt als Unternehmer, für die Produktion auf dem Feld wie um Stall und oftmals auch für die Familie gefunden werden. Dass der Biokreis diesen Spagat gut beherrscht, zeigen Originaltöne der Befragten, die vom Verband als „sachlich, unkompliziert und familiär“ sprechen und das Engagement, auch für kleine Betriebe, positiv werten. 70 Prozent der Befragten empfehlen daher den Biokreis an Berufskollegen weiter.

 

Daran hat auch die Politik der kurzen Wege ihren Anteil. Denn Biokreis-Landwirte verkaufen direkt an die Verarbeitungsbetriebe ohne den oft teuren und unnötigen Umweg über Zwischenhändler. Ein weiterer Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist das Stärken regionaler Strukturen. Beispiele dafür gibt es viele, wie das Projekt „Rhöner Biosphärenrind e.V.“ zeigt, deren Landwirte fast ausnahmslos Mitglieder im ökologischen Anbauverband Biokreis e.V. sind. Hier wird ein ökologisches Gesamtprojekt verwirklicht in dem auf den, von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesenen Weiden der außergewöhnlichen Mittelgebirgslandschaft, Ochsen und Färsen erzeugt werden, deren Vermarktung in der Region über die Handelskette „tegut“ stattfindet. Weiteres Beispiel regionaler Erzeugung und Verarbeitung ist die Zusammenarbeit von Chiemgauer Naturfleisch mit Biobauern der Region Chiemgau. Neben artgerechter Tierhaltung steht dabei die verträgliche Schlachtung ohne lange Transporte im Vordergrund. Möglich wurde dieses Projekt nur durch die offene Politik im Biokreis, der eine Zulieferung von Tieren durch Landwirte anderer Bioverbände zulässt, so lange sie den strengen Richtlinien des Verbandes entsprechen.

 

Dieses Engagement und der persönliche und lebensnahe Kontakt zu den Mitgliedern bringt dem Biokreis e.V. nun nicht nur über Jahre immer wieder einen Zuwachs, sondern auch die Zufriedenheit seiner Mitglieder. Diesen Erfolgskurs, im Sinne der Mitgliedsbetriebe,  weiter zu gehen ist trotz veränderter politischer Situation der Anspruch der Biokreis-Mannschaft.

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