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Mineralstoffe: Extraportion wenig sinnvoll

von Redaktion (Kommentare: 0)


Gesund und fit bis ins hohe Alter will jeder gerne sein. Doch ob dafür zusätzliche Mineralstoffe nötig sind, scheint fraglich. Ein Überangebot schadet sogar mehr, als es nutzt. Dennoch nimmt rund ein Drittel der Bundesbürger gelegentlich Vitamin- und Mineralstoffpräparate ein.

Lediglich vereinzelte Studien belegen die Wirkung bestimmter Mineralstoffe bei verschiedenen Beschwerden. Meist tritt eine positive Wirkung nur ein, wenn auch wirklich ein Mangel vorliegt. Doch in den wenigstens Fällen ermittelt ein Arzt, ob ein Defizit besteht - und selbst bei Blutuntersuchungen sind geringe Mineralstoffmängel mit unspezifischen Symptomen schwer zu erkennen.

Ein Argument für Nahrungsergänzungsmittel ist immer wieder, dass unsere heutige Nahrung nicht mehr ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthalte. Dem ist jedoch nicht so, wie eine Untersuchung im Rahmen des letzten Ernährungsberichts zeigt. Mineralstoffe auf bloßen Verdacht einzunehmen, kann sogar gefährlich werden. Wissenschaftler vom  Bundesinstitut für Risikobewertung schätzen hohe Dosierungen von Eisen, Mangan, Natrium, Kalium, Calcium, Jod, Zink und Kupfer als riskant ein.


Wer hochdosierte Mineralstoffe über Monate einnimmt, stört möglicherweise das Gleichgewicht anderer Nährstoffe. So können größere Mengen Zink einen Kupfermangel auslösen. Von einer dauerhaften Einnahme einzelner, hoch dosierter Mineralstoffe ist daher ebenso abzuraten wie von hochdosierten Kombipräparaten. Experten sind sich einig: Nahrungsergänzungsmittel sind nur für bestimmte Risikogruppen sinnvoll.

 

Mehr über Bedarf und Nutzen von Mineralstoffen wie Selen, Eisen und Jod und wie gut Vegetarier damit versorgt sind, lesen Sie im Juniheft der Fachzeitschrift UGB-FORUM mit dem  Schwerpunktthema "Mineral - Stoffe zum Leben".

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