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Mehr Ökolandwirtschaft in der erweiterten EU

von Redaktion (Kommentare: 0)


Durch die EU-Osterweiterung nahm auch die Biofläche in der EU zu. Die Ökolandwirtschaft hat in den neuen EU-Ländern allerdings sehr unterschiedliche Bedeutung - ähnlich wie in den alten EU-Ländern. Während Österreich, die Schweiz und Schweden bereits zwischen 10 und 12 Prozent Ökobauern haben, sind es in Italien und Finnland zwischen sieben und acht Prozent und in Deutschland 4,4 Prozent.

In den neuen osteuropäischen Ländern führt die Tschechei mit 6 % Öko-Fläche, die von 810 Bio-Betrieben bewirtschaftet werden. Der im tschechischen Bio-Lebensmittelsektor erzielte Absatz stieg in den ersten zehn Monaten des Jahres 2004 um 17 Prozent gegenüber der gleichen Vorjahresperiode. Dabei würden Frischobst, Milch sowie Schweine- und Geflügelfleisch die größte Nachfrage genießen, schreibt der österreichische Agrarpressedienst AIZ aufgrund einer Meldung der Prager Wirtschaftszeitung "Hospodarske Noviny". Die Bio-Produkte würden aber nach wie vor weniger als zehn Prozent des gesamten Lebensmittelverbrauchs ausmachen.

Die meisten Bio-Bauernhöfe verzeichnet dagegen Polen mit 2304 Betrieben, die aber nur einen Anteil von 0,3 % an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche bewirtschaften. Schlusslicht ist Zypern mit 0,12 % Fläche und 45 Betrieben. (24.11.04)

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