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Marsch für ein gentechnikfreies Europa

von Redaktion (Kommentare: 0)


Am 5. April 2006 ist Wien Schauplatz von zwei großen Veranstaltungen: Zum einen eröffnen EU-Kommissarin Mariann Fischer-Boel und Österreichs Agrarministerratsvorsitzender Josef Pröll  die EU-Konferenz, parallel dazu wird der "Marsches für ein gentechnikfreies Europa" starten. Der farbenfrohe Marsch, an dem Menschen aus allen Regionen Europas teilnehmen, die sich als gentechnikfrei erklärt haben, soll ein Signal für ein gentechnikfreies Europa setzen. Die Aktion wird von vielen Organisationen unterstützt und soll den europaweiten Widerstand gegen gentechnisch veränderte Organismen sichtbar machen. 


Die TeilnehmerInnen, aus ganz  Europas treffen um 8 Uhr am "Praterstern" (Wien Nord). Der Platz liegt nahe dem Tagungsort der Konferenz und kann leicht mit U-Bahn, Lokalbahnen oder Bussen erreicht werden kann. Vom Praterstern geht der Marsch über die Ausstellungsstrasse zum Congress Center der Messe Wien. Dort ist ab 9.00 die Bühne frei für Reden der VertreterInnen gentechnikfreier Regionen und für Organisationen, die gegen die Gentechnik kämpfen. Die Reden werden mehrsprachig moderiert.

 

Die EU-Gentechnik-Konferenz "The Freedom of Choice"

Während der österreichischen EU-Präsidentschaft bis Juni 2006 fallen wichtige Entscheidungen im Bereich der Gentechnik: Die EU-Konferenz über "gentechnisch veränderte, konventionelle und biologische Feldfrüchte" mit dem ironischen Namen "The Freedom of Choice" (Wahlfreiheit) findet vom 4. bis 6. April 2006 in Wien statt. Dort diskutieren und beschließen ExpertInnen und PolitikerInnen aus allen EU-Ländern Rahmenbedingungen für das Nebeneinander von Gentechnik- und gentechnikfreier Landwirtschaft ("Koexistenz"). Gegen den Willen der großen Mehrheit der Bevölkerung werden derzeit von der EU gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zugelassen, obwohl die Risiken für die Natur, Umwelt und Gesundheit nicht einschätzbar sind. Etliche Studien und die Erfahrungen in GVO-Anbau-Ländern bestätigen, dass eine Koexistenz von GVO und konventionellen Kulturen nicht möglich ist. Weder Versicherungen noch die Gentechnik-Unternehmen selbst übernehmen die Haftung für die entstehenden Schäden. Das Ringen um eine Lösung kommt nun in eine entscheidende Phase.

 

Die Konferenz wird von der Plattform "Gentechnikfreie Regionen und Länder" organisiert, zu der bereits das Agrarbündnis, AL-Naturkost, ARGE gentechnikfreie Regionen Kärnten, ARGE Schöpfungsverantwortung, ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt, Attac, Austrian Biologist Association, Bio Alpe Adria, Bioernte Austria, Evangelische Kirche A.B., FIAN, Forum Wissenschaft & Umwelt, Gentechnikfreies Vulkanland, GLOBAL 2000/FoE Austria, Greenpeace, Grüne Bäuerinnen und Bauern, Grüner Klub, Initiative G7, Klimabündnis Österreich, Naturschutzbund Steiermark, Ökobüro, ÖBV-Via Campesina Austria, Österreichischer Demeterbund, Permakultur Austria, PermaNetzwerk, SPÖ-Bauern, Slow Food Österreich, Steirisches Aktionsbündnis gegen Gentechnik, Umweltbeauftragte der katholischen Kirche Österreichs, Verein Pro Landwirtschaft, WWOOFAustria und andere gehören.


www.gmofree-europe.org)

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