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Märzausgabe der Zeitschrift Lebendige Erde

von Redaktion (Kommentare: 0)


Was ist die besondere Qualität von Öko-Lebensmitteln? Und wie vermittelt man sie den Kunden? Beide Fragen brauchen bessere Antworten als bisher, denn der Bio-Markt ist gerade zurückhaltend. Also nachgeschaut: wie machen es die Biologisch-Dynamischen?

Im Portrait schnuppern die Leser in eine Berliner Demeter-Backstube: Bei Weichardts wird nicht nur so gebacken, dass manche Leute durch die halbe Stadt für ihr Brot fahren, sondern hier geht es mit Hand und Herz zu.

In der Verarbeitung von Öko-Lebensmitteln ist nicht alles erlaubt. Doch welche Grenzen sind wirklich sinnvoll und welche Regeln für die Herstellung gesunder Lebensmittel sollten eingehalten werden? Gunther Weiss vom Demeter-Verband diskutiert die heiklen Fragen um Aromastoffe, Nitrit oder Bio-H-Milch. Überregulierung bremst den Öko-Markt, diese These begründet Dr. Alexander Beck mit Beobachtungen aus der Herstellerpraxis.

Mehr Kontrolle - bessere Lebensmittel? Demeter-Bauern sind da schon immer skeptisch. Dr. Thomas Dewes, Berater für Qualitätssicherung, weiß, wovon er schreibt: Kontrolle kann Verantwortung nicht ersetzen, so das Fazit seines Essays zu Lebensmittelsicherheit am Beispiel der Ökozertifizierung.

Ein einleuchtendes wissenschaftliches Konzept für innere Qualität hat eine niederländische Forschergruppe um Joke Bloksma und Machteld Huber vom biologisch-dynamischen Louis Bolk Institut entwickelt. Bereits zwei Jahre wurde in Versuchen getestet, wie die Faktoren Wachstum, Differenzierung und Integration zu einer ausgewogenen Fruchtqualität führen, zu lesen in der Rubrik Forschung.

Dass das Empfinden von Qualität bei Lebensmitteln unmittelbar mit einem geschulten Geschmackssinn verbunden ist, begründet Ilse Oelschläger in ihrem Beitrag. Und wie Demeter-Milch im Geschmackstest wirkt, Maren Lössl hat es in ihrer Diplomarbeit untersucht und schreibt darüber in der Rubrik Ernährung.

Besondere Qualität den Kunden nahebringen, mehrere Beiträge zeigen Möglichkeiten auf und geben Tipps für Naturkostgeschäfte und Hofläden: auf Transparenz und ein klares Profil kommt es an - der Unterschied muss rüberkommen.

Ein Extra nimmt die Agrarwende unter die Lupe, drei Autoren ziehen eine kritische Bilanz: Thilo Bode von Foodwatch, der Biobauer Dietmar Groß und Gerhard Hirn, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.

Lebendige Erde bietet außerdem regelmäßig sechs Seiten zum Hausgarten mit Arbeitskalender, Beiträge zu Kunst und Landwirtschaft, Praktisches zu den biologisch-dynamischen Präparaten, sowie Aktuelles aus dem Demeter-Verband, Veranstaltungstipps, Buchvorstellungen und Erläuterungen zum Sternenhimmel.

Lebendige Erde erscheint zweimonatlich und ist die Zeitschrift für biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung und Kultur im deutschsprachigen Raum. (Jahresabo 36 Euro, Einzelheft 6 Euro). http://www.lebendigeerde.de (14.03.04)

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