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Machtkampf bei Basic geht weiter

von Redaktion (Kommentare: 0)


Richard Müller, Georg Schweisfurth und Johann Priemeier haben Basic zur zweitgrößten Bio-Supermarktkette Deutschlands gemacht (Bild: Basic Berlin). Zehn Jahre nach der Gründung tobt ein Machtkampf: "Müller und Schweisfurth gegen Priemeier", schreibt die Süddeutsche Zeitung.

 

Es geht um den Ein- und Wiederausstieg der Schwarz-Gruppe bei Basic. Eingefädelt hatte alles Finanzvorstand Johann Priemeier - weitgehend im Alleingang. Priemeier wollte mit finanzieller Hilfe der Schwarz-Gruppe 25 bis 50 neue Bio-Supermärkte pro Jahr eröffnen.

 

Jetzt dringt die Kunde von einer angeblichen "Entlassungswelle" in der Basic-Zentrale an der Richard-Strauss-Straße nach außen: 20 Mitarbeiter habe man angesichts der geplanten Expansion engagiert, die müssten nun um ihren Job bangen, den Vertriebschef habe es schon erwischt. Als kurz darauf der verbliebene Vorstand der kompletten IT-Abteilung kündigen will, wird er vom Aufsichtsrat zurückgepfiffen. Schweisfurth will die Entlassungen nicht kommentieren, nur so viel: Eine "Riesen-Welle" werde es nicht geben.

 

Nach Informationen der Lebensmittel-Zeitung hat der Schweizer Investor Theo Häni, Aufsichtsrat bei Basic in Folge der jüngsten Ereignisse sein Aufsichtsmandat niedergelegt, weitere personelle Veränderungen im Aufsichtsrat dürften folgen. Priemeier wurde bereits Anfang November von seinen Aufgaben als Finanzchef entbunden, auch der erst im Frühjahr von Bitburger zu Basic gewechselte neue Vertriebschef musste seinen Posten räumen.

 

Schweisfurth und Müller, die formal bei Basic nur noch Aktionäre sind, haben nun das Sagen. Sie suchen derzeit nach ethisch sauberen Fonds, die die Schwarz-Millionen ersetzen, und nach vermögenden Privatpersonen. Neben Günther Fielmann, Brillen-Fabrikant und Bio-Landwirt, ist nach Angaben des Nachrichtenmagazins Focus auch Whole Foods im Gespräch. Mit den finanzstarken Amerikanern im Rücken könnte Basic sein erkärtes Ziel von 25 bis 50 Neueröffnungen im Jahr schaffen.

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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