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Luxemburger Bio-Aktionsplan

von Redaktion (Kommentare: 0)



In Luxemburg werden lediglich 2,78 % der nationalen landwirtschaftlichen Nutzfläche biologisch bewirtschaftet. Der EU-Durchschnitt beim Bio-Anbau bertägt bereits 4 %. Ein nationaler Aktionsplan zur Förderung des Bio-Landbaus soll die stagnierende Tendenz, auf „Bio“ umzusteigen, jetzt wieder ankurbeln.

"2008 betrug die Agrarfläche für Bio-Landbau 3535 Hektar, erklärte Landwirtschaftsminister Fernand Boden. Ziel sei es, diese Fläche bis 2013 auf 6000 ha zu steigern. Hauptstandbeine der Bio-Produktion in Luxemburg seien Fleisch und Milch. 73 landwirtschaftliche und 33 weiterverarbeitende Betriebe sind in der Bio-Branche aktiv.

Der seit dem 1. Januar 2009 auf drei Jahre angesetzte Luxemburger Aktionsplan „Biologische Landwirtschaft“ wird in enger Zusammenarbeit des Landwirtschaftsministeriums, den Bio-Anbauverbänden und der „Administration des services techniques de l'agriculture“ - Asta realisiert. Er gliedert sich in vier große Kapitel. Für dieses Jahr stehen 300.000 Euro zur Verfügung.

Eine erste Phase wendet sich direkt an die Bauern, Einkaufsführer sollen dem Verbraucher helfen, der mit 4000 Euro dotierte „Bio-Agrar-Präis“ soll zukünftig einen Bio-Betrieb oder -Verarbeiter für besondere Leistungen auszeichnen, die Gastronomieszene wird angesprochen, vermehrt auf „bio“ zu setzen und die Forschung soll in Zusammenarbeit mit dem „Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarkultur asbl“ (Ibla) vorangetrieben werden. Ein weiterer Schritt ist die gezielte Marktanalyse mit Foren zur Festsetzung konkreter Ziele sowie die Verbesserung der Produktionsverfahren..

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