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Lebensmittelwirtschaft setzt Signal für gentechnikfreie Landwirtschaft

von Redaktion (Kommentare: 0)


„Die Zukunft der deutschen und europäischen Land- und Lebensmittelwirtschaft liegt in fairen Preisen und in der Qualität ihrer Produkte. Basis hierfür ist, dass eine Erzeugung ohne
Gentechnik auch in Zukunft sichergestellt bleibt. Der Bezug von gentechnikfreien Rohstoffen, Zutaten, Zusatz- und Hilfsstoffen muss transparent und gewährleistet sein“, so Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Mitarbeiter im Projekt Gentechnikfreie Regionen vor Beginn der BioFach in Nürnberg.


Janßen verwies auf einen Aufruf von Lebensmittelbetrieben an die Politik, sich für die
Erhaltung einer gentechnikfreien Land- und Lebensmittelwirtschaft einzusetzen. Dem Aufruf der AbL haben sich bislang 39 deutsche Unternehmen mit insgesamt 4.631 Mitarbeitern und
einem Umsatz von 1.073.290.000 Euro Umsatz angeschlossen. Im Aufruf heißt es: „Der Wirtschaftsstandort Deutschland muss durch den Erhalt der unabhängigen mittelständischen
Lebensmittelwirtschaft und bäuerlichen Landwirtschaft gesichert werden. Derzeitige Marktvorteile durch die Produktion gentechnikfreier Rohstoffe und Lebensmittel dürfen nicht zu Gunsten der Gewinne einiger multinationaler Konzerne aufs Spiel gesetzt werden.“


Die Lebensmittelwirtschaftsbetriebe, u.a. die Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH, Märkisches Landbrot GmbH, NEULAND GmbH, Neumarkter Lammsbräu, Rapunzel Naturkost AG, Alfred Ritter GmbH sowie die Upländer Bauernmolkerei, fordern Bundesregierung und Landesregierungen auf, Rohstoffe ohne Gentechnik für die Verarbeitungsunternehmen durch mittel- und langfristige Ermöglichung eines gentechnikfreien Anbaus zu sichern. Voraussetzung hierfür sind die Bezugsmöglichkeit von gentechnikfreiem Saatgut und gentechnikfreien Futtermitteln sowie geeignete Rahmenbedingungen für ein sicheres Nebeneinander aller Bewirtschaftungsformen, das derzeitige Gentechnikgesetz nicht zu verwässern und das Standortregister in der jetzigen Form zu erhalten, zu gewährleisten, dass Schadensersatzkosten nach dem Verursacherprinzip von Gentechnik anwendenden Landwirten und von Gentechnik einsetzender Industrie in vollem Umfang geleistet werden, eine klare Kennzeichnung aller tierischen Produkte zu schaffen, um für Transparenz
zu sorgen, die Genehmigungsverfahren gentechnisch veränderter Pflanzen auf Grundlage
unabhängiger wissenschaftlicher Untersuchungen zur Risikoabschätzung durchzuführen.

 

www.gentechnikfreie-regionen.de

http://www.abl-ev.de



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