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Laverana zur Verpackungsverordnung

von Redaktion (Kommentare: 0)


Aus der Sicht der Laverana GmbH ist die Absicht der Regierung, die Selbstverantwortung der Verbraucher zu fördern, sehr zu begrüßen. Die Ansprüche der Kunden an Naturkosmetik haben sich geändert, teilte die Pressesprecherin Sabine Kästner (Bild) mit.

 

Während in den Anfängen der alternativen Bio-Bewegung der Focus auf die pflanzlichen Inhaltsstoffe und ihre Unbedenklichkeit gelegt wurde, wird diese einwandfreie Qualität vom Verbraucher heute vorausgesetzt. Moderne Naturkosmetik soll den Anwenderansprüchen in nichts nachstehen und genauso wirksam sein, wie die aus der Werbung bekannten Wirkversprechen von konventionellen Kosmetikprodukten.

 

Einhergehend mit den Verbraucheransprüchen hat sich im Laufe der Jahre die Art der Verpackung von Naturkosmetikprodukten geändert. Während in der Anfängen einfache Verpackungen und vor allem Nachfüllsysteme besonders beliebt beim Verbraucher waren, muss Naturkosmetik heute professionell und ansprechend präsentiert werden: Höchste mit der Gesetzgebung konforme Qualität des Verpackungsmaterials ist Grundlage der modernen Verpackungen, die je nach Distributionsgrad und Preissegment unterschiedlich hochwertig ausfallen. Die Verbraucherwünsche sind für den Hersteller oberstes Gebot – gerade im Kosmetikbereich ist es schwierig, das richtige „Verpackungsmaß“ zu finden. 

 

Als Naturkosmetikhersteller gelten für Laverana einerseits die gesetzlichen Anforderungen an Verpackungen, Deklarationspflicht, andererseits brauchen die Formulierungen mit ihren natürlichen Beduftungen entsprechenden Lichtschutz, so dass Umverpackungen notwendig werden, auf die der Verbraucher normalerweise verzichten könnt, beispielweise bei Produkten aus dem Bereich der dekorativen Kosmetik oder aber bei den Dusch- und Badeprodukte aus dem Wellnesspflegesystem Body SPA.

 

Laverana achtet bei dem Verpackungsmaterial besonders auf die Recycelfähigkeit. Bisher führt das Unternehmen Gebühren entsprechend an den grünen Punkt ab, Partner in Europa bzw. weltweit regeln ihre Entsorgung entsprechend der landesspezifischen Bestimmungen. Bei der Laverana GmbH sind nahezu alle Bestandteile recycelbar. Zu den Verpackungen an sich ist anzumerken:

 

- Tuben oder Flaschen können daher nicht aus recyceltem Material bestehen oder zumindest Bestandteile davon enthalten, weil sie sonst nicht den Qualitätsstand erreichen würden, den Naturkosmetik braucht.

 

- Zur Tubenfertigung: Die Verschlusshersteller haben meist mehrere Standbeine, unter anderem und wohl in der Hauptsache fertigen sie Kunststoffteile für die Automobilindustrie, die die Verwendung von 100 % Neuwaren vorschreiben. Daher ist der gesamte Fertigungsablauf darauf abgestimmt worden.

 

- Es gilt für Papier: Alle Farbenhersteller haben bestätigt, dass die eingesetzten Farben den Produktspezifikationen entsprechen, somit metall- und mineralölfrei sind bzw. auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt worden sind. Dies ist nur möglich bei Farben auf Wasserbasis, wie sie für die Bedruckung von Papier/Karton verwendet werden, daher werden sie dort von den Lieferanten auch eingesetzt.

 

- Es gilt für Kunststoffe: Die Druckfarben für (Kunststoff-)Laminat sind aus technischen Gründen mineralölhaltig und auch nicht auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt. Die beim Druck verwendeten Folien können keine recycelten Anteile enthalten.

 

- Die verwendete Wellpappe besteht zu 80-85 % aus recyceltem Papier.


- Die Vollkartons, gestrichen, bestehen zu 40 % aus recyceltem Papier


- Beipackzettel können keinen recycelten Anteil beinhalten, weil dies aufgrund der geringen Papierstärke von unter 50 g nicht möglich ist. Dickere Beipackzettel wiederum sind für Kartons nicht geeignet.

 

Der Grüne Punkt hat sich beim Verbraucher etabliert, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Richtig sei, betont Sabine Kästner, dass die Hersteller aufgrund der Planungszeiträume für Verpackungsmaterial nicht in der Lage sind, neue Gesetze sofort umzusetzen. Es werde sicher zu einer Verunsicherung beim Verbraucher führen, gerade beim Verbraucher, der  Naturkosmetik-affin ist. Sowohl im Inland, als auch im Ausland werden die Verbraucher sich fragen, ob die Laverana GmbH weniger hochwertige Verpackungen verwendet bzw. die Verpackungen nicht mehr ordentlich entsorgt.

 

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