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Kundenkarten – was bringen sie dem Bio-Handel wirklich?

von Redaktion (Kommentare: 0)


Sie passen bequem in den Geldbeutel und sind inzwischen auch in fast jedem zu finden: Kundenkarten sind das Marketing-Instrument, von dem sich der Bio-Handel einen direkten Weg zum Konsumenten erhofft. Die Gegenleistung sind Rabatte oder Prämien, die den Einkauf attraktiver machen.

 

bioVista hat Kundenkarten-Daten aus dem Naturkostfachhandel in Deutschland unter die Lupe genommen und dabei aufschlussreiche Entdeckungen gemacht. Die Ergebnisse der Analyse präsentiert bioVista-Geschäftsführer Christoph Spahn (Bild) auf der BioFach am Samstag, dem 18. Februar 2006, von 14 bis 15 Uhr im Raum „Kopenhagen“.

Sind Kundenkarten-Inhaber die „besseren“ Kunden? Hat ein knapp sechs mal neun Zentimeter kleines Stück Plastik die Macht, den Konsumenten fest an „seinen“ Laden zu binden? Mögliche Antworten auf diese Fragen wurden im Rechenzentrum von bioVista gesucht. „Kundenkarten sind im Bio-Bereich noch ein Novum. Und über ihre Vorteile ließ sich bisher nur spekulieren“, meint Christoph Spahn. Eine umfangreiche Auswertung soll nun zeigen, ob sie ihre Nutzer tatsächlich zum Mehrkauf anregen und einmal gewonnene Kunden zu treuen Stammkunden machen. „Immer mehr Menschen kaufen Bio. Dieses neu gewonnene Potenzial zu halten und auszubauen, ist eine wichtige Aufgabe für den Naturkosthandel“, so Spahn. „Daher wird dem Thema Kundenbindung ein immer größerer Stellenwert beigemessen.“

 

Die ersten Ergebnisse waren überraschend: Der durchschnittliche Bonwert ist bei Kundenkarten-Inhabern fast 70 Prozent höher. Ähnlich verhält es sich mit der Anzahl der Produkte im Einkaufswagen. Klar wird auf den ersten Blick, dass vor allem Intensivkäufer die Karte ihres Bio-Supermarktes nutzen. Nur selten kaufen sie zwischen ein und fünf Artikeln, die im Schnitt am häufigsten über das Kassenband laufen. Eher gehen sie einmal pro Woche in den Laden und decken sich mit Waren im Wert von durchschnittlich 69 Euro pro Monat ein. Kaufen die Kundenkarten-Inhaber nun also mehr ein, weil die Rabatte oder Prämien so attraktiv sind? Oder handelt es sich ganz einfach um Kunden, die auch vorher zu den „besseren“ zählten? Christoph Spahn wird in seinem Vortrag zum Thema „Kundenkarten-Analyse – wie reagieren Kunden auf den Preis“ die möglichen Schlussfolgerungen von allen Seiten beleuchten.

 

Weitere Erkenntnisse zum Thema Kundenbindung – und nicht zuletzt zur Kundenkarte – verspricht ein BioFach-Vortrag, den Christoph Spahn zusammen mit Thomas Gutberlet (tegut) und Franz Hediger (Loyalty Services) halten wird: Am Freitag, dem 17. Februar, werden sie von 14 bis 15.30 Uhr im Raum „Riga“ die Chancen von Kundenbindungsmaßnahmen auf nachhaltige Umsatz- und Ertragssteigerungen erörtern. Thomas Gutberlet wird dabei seine Erfahrungen mit der Einführung und Nutzung der tegut-Kundenkarte einfließen lassen. Franz Hediger dagegen zeigt, welche Möglichkeiten Loyalty Services als Profi in Sachen Kundenkarten und Kundenbindung bietet. Darüber hinaus ist bioVista auf der BioFach an allen Messetagen präsent: In Halle 9, Stand 203, erfahren interessierte Händler und Hersteller, was gerade am Bio-Markt angesagt ist – und wie sie mit bioVista ihr eigenes Geschäft auf Erfolgskurs bringen. Weitere Informationen über das Standprogramm gibt es in Kürze unter www.biovista.de.

 

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