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Künast: EU-Erweiterung als Chance begreifen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Am Vorabend der EU-Erweiterung warb Bundesverbraucherministerin Renate Künast bei Verbrauchern und Landwirten dafür, die Erweiterung der EU als historisch einmaliges Ereignis zu begreifen und die Chancen, die die Erweiterung kulturell und wirtschaftlich birgt, konsequent zu nutzen.

Künast (Bild) forderte insbesondere die Landwirte auf, sich auf die Gegebenheiten in der erweiterten EU einzustellen und erinnerte an die Chancen für die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft. Mit dem Beitritt am 1. Mai 2004 entfallen alle Grenzkontrollen und Zölle zwischen den alten und den neuen EU-Mitgliedstaaten. Die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft kann dann ohne Beschränkungen in die Beitrittsländer mit ihren rund 75. Mio. Verbrauchern exportieren. Bereits heute exportiert die EU mehr Agrar- und Ernährungsgüter in die Beitrittsländer, als sie von dort erhält. Unter den EU-Mitgliedstaaten ist Deutschland der wichtigste Handelspartner der mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer.

Künast verwies darauf, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) von den Beitrittsländern grundsätzlich sofort übernommen wird. Übergangsregelungen wurden vor allem bei den Direktzahlungen sowie im Veterinär- und Tierschutzbereich vereinbart. Zugleich verwies die Ministerin darauf, dass die Reform der EU-Agrarpolitik (Entkoppelung der Direktzahlungen und verstärkte Förderung der ländlichen Räume) auch einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung und Förderung einer nachhaltigen und umweltgerechten Landwirtschaft in den Beitrittländern leisten kann.

"Förderpreis Ökologischer Landbau" geht zum fünften Mal an den Start

Bundesverbraucherministerin Renate Künast ruft zum fünften Mal zur Teilnahme am "Förderpreis Ökologischer Landbau" auf. Vom 3. Mai bis 2. August 2004 können sich bundesweit landwirtschaftliche Betriebe bewerben, die ihren gesamten Betrieb nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaften. Der Förderpreis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und wird im Januar 2005 in Berlin vergeben.

In den vier vergangenen Jahren wurden zwölf vorbildliche Pionierbetriebe des Ökologischen Landbaus ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr können sich die Bewerberinnen und Bewerber mit innovativen und vorbildlichen Leistungen sowie mit einer besonderen gesamtbetrieblichen Konzeption bewerben, soweit diese auf andere Betriebe übertragbar sind. Die Bewerbungsbereiche umfassen:
• Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung,
• Artgerechte Tierhaltung, Tierzucht und -fütterung,
• Hofeigne und betriebliche Verarbeitung sowie Dienstleistungen,
• Vermarktung,
• Naturschutz, Landschaftsschutz und Ressourcenschutz
• Besondere praxisgerechte Leistungen zur Weiterentwicklung der EG-Öko-
Verordnung (z.B. Aquakultur, Wildtierhaltung)
• Gesamtbetriebliche Konzeption

Bewerberinnen und Bewerber können sich während des Bewerbungszeitraums beim KATALYSE Institut beraten lassen: Di, Mi und Do 9 bis 12 und 13 Uhr bis 16 Uhr unter 0221/944048-0. (30.04.04)

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