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EU-Parlament verabschiedet neue Kosmetik-Verordnung

von Redaktion (Kommentare: 0)


Nach zweijährigen Beratungen haben sich EU-Kommission, Mitgliedstaaten und Europäisches Parlament auf den Text für eine neue Kosmetik-Verordnung geeinigt. Ziel der EU-Kommission ist es gewesen, das seit 1976 vielfach geänderte Kosmetikrecht zu vereinfachen und zugleich an die technische Entwicklung der letzten Jahre anzupassen.

Die wichtigsten Neuerungen sind:

Aus der Richtlinie wird eine in den EU-Staaten unmittelbar geltende Verordnung. Damit sollen unterschiedliche nationale Umsetzungen vermieden werden.

Die in der Richtlinie verwendeten Begriffe wie der des Inverkehrbringers werden definiert.

Der Inhalt der Produktangaben (Sicherheitsdossiers) wird in einem Anhang näher beschrieben.

Die Notifizierung der Rahmenrezepturen für die Behandlung von Vergiftungsfällen soll auf EU-Ebene erfolgen anstatt wie bisher in jedem einzelnen Mitgliedstaat.

Die Positivlisten zugelassener Stoffe werden vereinheitlicht.

Technische Details wie Analysemethoden und Gute Herstellungspraxis (GMP) sollen durch Verweise auf internationale ISO-Normen geregelt werden, um den Gesetzgeber von Detailarbeit zu entlasten.

Besonders zu erwähnen ist die auf vielfältigen politischen Wunsch eingeführte Regelung des Einsatzes von Nanomaterialien. Positiv sind die einheitliche Geltung der neuen Verordnung in allen Mitgliedstaaten sowie die klare Struktur der einzelnen Regelungen. Eine Vereinfachung im Sinne der Deregulierung hat es jedoch nicht gegeben. Mit der 6. Änderung wurde festgeschrieben, dass die ausgelobte Wirkung im Rahmen einer umfangreichen Produktinformation dokumentiert werden muss.

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